Merz hat recht: Gewerkschaftler blamieren sich mit Pfiffen
Merz hat recht: Gewerkschaftler blamieren sich

Es war zum Fremdschämen, was Bundeskanzler Friedrich Merz beim Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) ertragen musste. 15 Minuten laute Pfiffe, hämisches Gelächter und groteske Zwischenrufe („Lügner“): Dem Kanzler schlug pure Feindseligkeit entgegen. Dabei hatte er nur die Wahrheit ausgesprochen.

Deutschland hat sich auf Wohlstand von gestern ausgeruht

Es stimmt leider: Deutschland hat sich zu lange auf dem Wohlstand von gestern ausgeruht. Das Land braucht Reformen. Länger arbeiten, später in Rente – daran führt kein Weg vorbei. Die Wirtschaft muss anspringen. Arbeitsplätze müssen gesichert werden. Oder wie es Merz auf der Meta-Ebene formulierte: „Ohne Wirtschaftswachstum kein leistungsfähiger Sozialstaat!“

Krawallige Gewerkschaftler, die das bezweifeln, verkennen demografische Entwicklungen. Sinkende Geburtenraten, steigende Lebenserwartung, längere Altersbezüge: Wenn dieser Dreiklang so bleibt, implodiert das System. Merz hat nur die Realität beschrieben.

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Krankschreibung, Rente, Mindestlohn: Alles muss auf den Prüfstand

Auch, wenn es schmerzt: Alte Errungenschaften der Gewerkschaften brauchen dringend ein Update. Arbeitszeitgesetz, Krankschreibung, Rente, Mindestlohn – alles muss auf den Prüfstand. Die Zeit der Arbeitskämpfe ist vorbei. Das oberste Ziel muss lauten, weitere Massenentlassungen in der Industrie zu verhindern.

Kritik an Merz ist natürlich angebracht. Wenn alle Opfer bringen, gilt das auch für die Bundesregierung. Sparen ist angesagt, keine weitere Diätenerhöhung. Kluge Investitionen statt neuer Staatsschulden. Bürokratieabbau statt Regulierungswut. Das hätte DGB-Chefin Yasmin Fahimi besser herausarbeiten müssen. Überhaupt sollte eine umsichtige Gewerkschaftsführerin krawallige Mitglieder besser maßregeln.

Friedrich Merz braucht die Gewerkschaften – und umgekehrt

Bei allen Emotionen: Am Ende geht es nur zusammen! Merz braucht die Gewerkschaften. Die Gewerkschaften brauchen Merz. Deshalb sollten sich alle Beteiligten schnell zusammenraufen. Im Sinne eines prosperierenden Landes.

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