Landratswahl in der Uckermark: Dörk (CDU) gegen Teichner (AfD) am 19. April
Uckermark: Landratswahl zwischen CDU und AfD am 19. April

Landratswahl in der Uckermark: Das Duell zwischen CDU und AfD steht fest

Die Entscheidung ist gefallen: Am 19. April 2026 liefern sich die amtierende Landrätin Karina Dörk von der CDU und ihr Herausforderer Felix Teichner von der AfD das Rennen um den Landratsposten in der Uckermark. Kein weiterer Kandidat hat sich bis zum Fristende am 12. Februar um 12 Uhr beworben, wie Kreiswahlleiter Robert Richter bestätigte.

Offizielle Zulassung ohne Beanstandungen

In einer öffentlichen Sitzung am 13. Februar prüfte der Kreiswahlausschuss unter der Leitung von Robert Richter die eingereichten Wahlvorschläge. Das Ergebnis war eindeutig: „Die eingereichten Unterlagen erfüllten die rechtlichen Anforderungen. Beide Bewerber wurden von den Mitgliedern des Ausschusses ohne Beanstandungen zugelassen“, hieß es in der offiziellen Mitteilung. Damit steht dem Wahlkampf in der brandenburgischen Region nichts mehr im Wege.

Knapp 100.000 Wahlberechtigte müssen entscheiden

Zum Stichtag 30. Januar 2026 waren genau 99.930 Personen in der Uckermark wahlberechtigt, darunter auch Jugendliche ab dem vollendeten 16. Lebensjahr. Diese sollten bis spätestens 29. März ihre Wahlbenachrichtigungskarten per Post erhalten haben. Für alle, die nicht persönlich zur Urne gehen können oder möchten, ist eine Briefwahl möglich. „Das Ergebnis der Briefwahl wird am Wahltag öffentlich in der Uckerseehalle ausgezählt“, kündigte Kreiswahlleiter Richter an.

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Strenge Wahlregeln und mögliche Stichwahl

Gewählt ist der Kandidat, der mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhält. Allerdings muss diese Mehrheit mindestens 15 Prozent aller Wahlberechtigten entsprechen, um das erforderliche Quorum von 14.990 Stimmen zu erreichen. Sollte aufgrund einer geringen Wahlbeteiligung kein Bewerber dieses Quorum schaffen, würde es am 10. Mai zu einer Stichwahl zwischen den beiden bestplatzierten Kandidaten kommen. Diese Regelung soll sicherstellen, dass der gewählte Landrat über eine ausreichende Legitimation verfügt.

Die Uckermark steht somit vor einer bedeutenden demokratischen Entscheidung, die die politische Ausrichtung der Region für die kommenden Jahre prägen wird. Beide Kandidaten werden in den nächsten Wochen intensiv um die Gunst der Wähler werben, wobei Themen wie Regionalentwicklung, Infrastruktur und Wirtschaftsförderung im Mittelpunkt des Wahlkampfs stehen dürften.

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