Bulgarien: Bärin tötet Wanderer im Witoscha-Gebirge
Bärin tötet Mann in Bulgarien

Ein tragischer Vorfall erschüttert Bulgarien: Erstmals seit 16 Jahren ist ein Mensch durch einen Bärenangriff ums Leben gekommen. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, wurde die Leiche eines 35-jährigen Mannes im Witoscha-Gebirge nahe der Hauptstadt Sofia gefunden. Die Behörden gehen davon aus, dass eine Bärin, die von einem Jungtier begleitet wurde, den Wanderer attackierte.

Fundort auf 2295 Metern Höhe

Der Leichnam des Mannes wurde am Samstagnachmittag im Nordwesten des Witoscha-Gebirges entdeckt. Er lag nahe einer Straße zwischen zwei Berghütten auf einer Höhe von 2295 Metern. Der Fundort ist nur eine halbe Autostunde von Sofia entfernt. Gerichtsmediziner und ein Wildtierexperte bestätigten anhand der Verletzungen, dass es sich um einen Bärenangriff handelte.

Beliebtes Ausflugsziel mit Bärenpopulation

Das Witoscha-Gebirge ist ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer aus Sofia und Umgebung. Die Region ist Lebensraum für zahlreiche Wildtiere wie Hirsche, Rehe, Wildschweine, Wölfe und etwa ein Dutzend Bären. Der letzte tödliche Bärenangriff in Bulgarien ereignete sich im Jahr 2010 in den Rhodopen, einem Gebirge im Süden des Landes.

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In den Alpen waren Braunbären fast ausgestorben, doch nun breiten sie sich etwa in Norditalien wieder aus. Touristen sollten sich der Gefahren bewusst sein, die von den Tieren ausgehen. Die Behörden ergreifen Maßnahmen, um die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten.

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