Tragödie im Aostatal: Deutscher Skifahrer stirbt bei Lawinenabgang
Deutscher stirbt bei Lawine im Aostatal

Tragödie im Aostatal: Deutscher Skifahrer stirbt bei Lawinenabgang

Bei einem schweren Lawinenabgang im Norden Italiens ist ein deutscher Skifahrer ums Leben gekommen. Der 54-Jährige war am Donnerstagnachmittag mit einer Gruppe weiterer Deutscher auf einer Skitour auf 2550 Meter Höhe in der Nähe der Gemeinde Saint-Nicolas im Aostatal an der Grenze zu Frankreich unterwegs, als es zu dem Unglück kam.

Zwei Skifahrer verschüttet

Die Lawine erfasste die Gruppe, woraufhin zwei der Skifahrer verschüttet wurden. Die Gruppe alarmierte sofort die Bergwacht und begann mit den Rettungsarbeiten. Laut der Nachrichtenagentur Ansa wurde einer der beiden Verschütteten nur leicht verletzt, während der andere sich wegen Unterkühlung in einem kritischen Zustand befand. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er später seinen Verletzungen erlag.

Hohe Lawinengefahr in Europa

Angesichts intensiver Schneefälle ist die Lawinengefahr in vielen europäischen Wintersportregionen derzeit hoch. In den vergangenen Tagen meldeten die Behörden immer wieder Tote durch schwere Lawinenabgänge in Österreich, Frankreich, der Schweiz sowie im Norden Italiens. Bei dem jüngsten Unglück im Aostatal soll die Lawinenwarnstufe vier von fünf bestanden haben.

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Die Behörden warnen Wintersportler, die aktuelle Situation ernst zu nehmen und sich über die lokalen Gefahren zu informieren. Die Rettungskräfte sind weiterhin im Einsatz, um mögliche weitere Opfer zu bergen und die Sicherheit in den betroffenen Gebieten zu gewährleisten.

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