Drei Tote durch Lawinen in Österreich: Deutscher Skifahrer und zwei weitere Opfer
Die Zahl der Lawinentoten in Österreich ist auf drei Opfer gestiegen. In den Tiroler Bergen haben sich innerhalb kurzer Zeit mehrere schwere Lawinenunfälle ereignet, die zu tragischen Verlusten führten.
Tödlicher Lawinenabgang in Nauders
Im Tiroler Skigebiet Nauders wurde ein 42-jähriger deutscher Skifahrer abseits der Piste von einer Lawine erfasst und getötet. Sein 16-jähriger Sohn überlebte den Vorfall schwer verletzt. Beide Wintersportler aus dem thüringischen Landkreis Eichsfeld wollten einen Nordhang queren, als sich ein rund 400 Meter breites Schneebrett löste und sie etwa 200 bis 300 Meter mitriss.
Zwei weitere Tote in St. Anton am Arlberg
In St. Anton am Arlberg konnten Bergungskräfte zwei Menschen nur noch tot aus den Schneemassen bergen. Drei weitere Personen wurden bei diesem Lawinenabgang verletzt. Die Behörden konnten zunächst keine Angaben zu Herkunft und Alter der Opfer machen.
Brisante Lawinenlage in Tirol
In Tirol waren zuletzt bis zu 40 Zentimeter Neuschnee gefallen, was die Lawinengefahr erheblich erhöht hat. Die Lawinenlage wird als brisant eingestuft. In den Tiroler Bergen gehen zahlreiche Lawinen ab, und vielfach wurde nach Verschütteten gesucht.
Die Bergungskräfte waren in mehreren Einsätzen gefordert, konnten jedoch in einem weiteren Fall erneut nicht mehr helfen. Die genauen Umstände aller Lawinenabgänge werden derzeit von den Behörden untersucht.
Die Sicherheitshinweise für Wintersportler werden angesichts der aktuellen Situation besonders betont. Experten raten dringend dazu, sich über die aktuelle Lawinengefahr zu informieren und abseits der gesicherten Pisten besondere Vorsicht walten zu lassen.



