Rostocker Zoo: Brückenabriss trennt Zooteile ab November
Brückenabriss trennt Zooteile: Zoo Rostock ab November geteilt

Brückenabriss in Rostock: Zoo-Durchgang wird blockiert

Mit dem Abriss der Rennbahnalleebrücke in Rostock ab Oktober wird nicht nur die Straßenbahnverbindung zwischen dem Zoo und dem Neuen Friedhof gekappt, sondern auch der Durchgang zwischen dem historischen und dem neuen Zooteil des Rostocker Zoos blockiert. Diese Verbindung war bisher ein wichtiger Weg für Besucher. Der Zoo wird dadurch quasi in der Mitte durchgeschnitten.

Einschränkungen für Besucher in der Wintersaison

Der Zoo, mit knapp einer halben Million Besuchern der größte und beliebteste Tierpark in Mecklenburg-Vorpommern, sieht sich vor allem in der Wintersaison mit Einschränkungen konfrontiert. Vom 12. November 2026 bis zum 11. Februar 2027 sind insgesamt 18 Sperrtage geplant, an denen der Durchgang für Besucher komplett gesperrt ist. Romy Endlicher, Marketingleiterin des Zoos, erklärt, dass die Zooleitung überlegt, den Durchgang für die gesamten drei Monate zu sperren, um den Besuchern Klarheit zu verschaffen. „Damit die Besucher, vor allem auch die Touristen, Klarheit haben“, ergänzt sie. Während dieser Zeit könnten Besucher entweder den neuen Zooteil mit dem Darwineum über den Eingang Barnstorfer Ring oder den historischen Zooteil mit dem Polarium über den Eingang Trotzenburg besuchen. Wer beide Teile sehen möchte, muss außen herumlaufen und die Rennbahnallee überqueren.

Flexible Reaktion auf Bauarbeiten

Nach dem 11. Februar 2027 sind nur noch sieben Sperrtage bis zum voraussichtlichen Ende der Brückenarbeiten im Dezember 2027 angekündigt. Der Zoo will darauf flexibel reagieren. In der Sommersaison soll der Durchgang gesichert sein. Die endgültigen Entscheidungen hängen jedoch noch vom Zoo-Aufsichtsrat und der Stadt als Hauptgesellschafter ab.

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Straßenbahnverkehr wird umgestellt

Die Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) stellt den Straßenbahnbetrieb auf dem rund 700 Meter langen Abschnitt zwischen Zoo und Neuem Friedhof ein. Die Haltestelle Neuer Friedhof kann nicht mehr angefahren werden. Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet. Die Buslinie 29 fährt tagsüber im 20-Minuten-Takt von Wüsteney über den Neuen Friedhof, Campus Südstadt, S-Parkstraße, Ostseestadion bis zum Zoo. Ergänzt wird das Angebot durch die Linie 102 von Rebus. Die Straßenbahnlinie 6 verkehrt während der Öffnungszeiten des Zoos weiterhin zwischen Campus Südstadt und Zoo, allerdings in Rückwärtsfahrt zwischen Platz der Jugend und dem Zoo.

Der Zoo bleibt also erreichbar, aber Besucher müssen sich auf Veränderungen einstellen. Die Zooleitung arbeitet an Lösungen, um die Besucherführung trotz der Baumaßnahmen so angenehm wie möglich zu gestalten.

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