Parchim begrüßt am Ortseingang mit plattdeutschen Schildern
Parchim: Neue Ortsschilder auf Plattdeutsch

Seit Donnerstagmorgen staunen Autofahrer in Parchim über neue weiße Tafeln unter den regulären Ortseingangsschildern. Die Stadt hat pünktlich zu ihrem 800-jährigen Jubiläum zusätzliche Schilder mit dem plattdeutschen Namen „Parchen“ montieren lassen. Insgesamt wurden an 14 Ortseingängen diese neuen Tafeln angebracht.

Spitzname „Pütt“ sorgt für Einzigartigkeit

Besonders bemerkenswert ist die Ergänzung des Spitznamens „Pütt“ (hochdeutsch: Pfütze). Laut Stadtsprecher Axel Schott habe man sich bewusst für beide Bezeichnungen entschieden, um Diskussionen über den „wahren“ plattdeutschen Namen der Stadt zu vermeiden. Die Schilder wurden von der ortsansässigen Firma Max Jacob hergestellt.

Die Aktion ist Teil der Feierlichkeiten zum Stadtjubiläum und unterstreicht die Verbundenheit der Stadt mit der plattdeutschen Sprache und lokalen Traditionen. Die neuen Tafeln sollen nicht nur Einheimische erfreuen, sondern auch Besucher auf die kulturelle Vielfalt der Region aufmerksam machen.

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