Warum regionaler Spargel aus Sachsen-Anhalt trotz höherer Preise gefragt ist
Die Spargelsaison läuft und das regionale Angebot drängt in die Supermärkte. Einer der größten Erzeuger kommt aus Langeneichstädt. Was die Kunden bevorzugen.
Von Beate Reinke, 15.05.2026, 06:00
Im Rewe Podschun in Braunsbedra präsentiert Cyrele Nguefack, Auszubildende im ersten Lehrjahr zur Verkäuferin, den regionalen Spargel. (Foto: Beate Reinke)
Braunsbedra/Langeneichstädt/MZ. - Gleich nach Betreten des Rewe-Marktes in Braunsbedra lockt der saisonale Genuss - Spargel. In Körben und Kisten ist er nicht zu übersehen. Neben grünem Spargel und Bio-Ware liegen weiße Stangen aus dem Geiseltal für 5,99 Euro und aus Beelitz für 5,49 Euro – jeweils im 500-Gramm-Bund und in Klasse II. Der Geiseltaler kommt direkt vom Feld, der Beelitzer über das Rewe-Lager. Der Kunde hat die Qual der Wahl.
Viele Kunden greifen trotz des höheren Preises zum regionalen Spargel aus dem Geiseltal. Sie schätzen die Frische und die kurzen Transportwege. Die Nachfrage ist hoch, und die Erzeuger aus Langeneichstädt können kaum mithalten. Die Saison dauert noch bis zum Johannistag am 24. Juni. Wer also den echten Geschmack des Frühlings genießen möchte, sollte zugreifen, solange die Stangen aus heimischem Anbau verfügbar sind.



