Hertha BSC hat die Saison in der zweiten Fußball-Liga nach einem Debakel auf dem siebten Platz abgeschlossen. Am 34. Spieltag verlor die stark ersatzgeschwächte Mannschaft von Hertha-Trainer Stefan Leitl bei Arminia Bielefeld mit 1:6 (1:0).
Spielverlauf: Führung und Zusammenbruch
In einer kampfbetonten Partie vor 26.750 Zuschauern in der ausverkauften Schüco-Arena hatte Linus Gechter mit seinem ersten Saisontreffer Hertha in Führung gebracht (37.). Joel Grodowski (49., 59.) sowie Monju Momuluh (65.), Stefano Russo (74.), Semir Telalovic (90.+2) und Roberts Uldrikis (90.+6) sorgten für den Klassenerhalt des Aufsteigers.
Personelle Notlage bei Hertha
Leitl musste neben den acht verletzten oder gesperrten Profis am Spieltag auch noch Michal Karbownik und Luca Schuler ersetzen. So kam Janne Berner zu seinem Startelfdebüt, vorne begann Sebastian Grönning.
Die Gastgeber begannen sehr aggressiv und erarbeiteten sich im Verlauf der ersten Halbzeit mehrere gute Chancen, wobei Hertha-Schlussmann Tjark Ernst die größte Bielefelder Möglichkeit durch Marius Wörl überragend vereitelte. Quasi im Gegenzug köpfte Gechter eine Flanke von Julian Eitschberger unhaltbar ein (37.).
Bielefeld dreht die Partie
Doch Bielefeld belohnte sich vier Minuten nach dem Seitenwechsel mit dem Ausgleich. Einen Befreiungsschlag von Momuluh versenkte Grodowski aus neun Metern direkt im Berliner Tor. Zehn Minuten später verwertete der Stürmer einen Freistoß. Momuluh (65.), Russo (74.), Telalovic und Uldrikis in der Nachspielzeit machten das Debakel für die Berliner perfekt.
Hertha beendet die Saison damit auf Rang sieben, während Arminia Bielefeld den Klassenerhalt feiern kann. Trainer Stefan Leitl zeigte sich nach der Partie enttäuscht über die fehlende Intensität seiner Mannschaft.



