Sachsen feiert zweites Dialektfestival Gogelmosch im Herbst
Sachsen feiert Dialektfestival Gogelmosch im Herbst

Das Dialektfestival „Gogelmosch“ geht in die zweite Runde. Vom 30. September bis 4. Oktober 2026 lädt Sachsen erneut zu einem Fest der sächsischen Mundart ein. Die Staatskanzlei gab bekannt, dass prominente Mundart-Künstler und sogenannte Dialektfluencer auftreten werden. Sie setzen sich auf Bühnen und in sozialen Netzwerken für den Erhalt sächsischer Regiolekte ein. Organisiert wird das Festival vom Kabarettisten Tom Pauls und der Ilse-Bähnert-Stiftung.

Suche nach dem sächsischen Wort des Jahres

Auch in diesem Jahr wird wieder ein sächsisches Wort des Jahres gekürt. Vorschläge können ab sofort eingereicht werden. Zudem wird ein Dialektwort gesucht, das das Handwerk besonders treffend beschreibt. Damit soll die Branche gewürdigt werden, hieß es von den Veranstaltern.

Rückblick: „Rabusche“ gewann 2025

Im vergangenen Jahr setzte sich nach Angaben der Dachmarke des Freistaats „So geht sächsisch“ das Wort „Rabusche“ durch. Die Redewendung „Es ist etwas in die Rabusche gekommen“ bedeutet auf Hochdeutsch, dass etwas vorübergehend verschwunden oder verlegt ist. Eine Jury der Ilse-Bähnert-Stiftung hatte das Wort aus mehr als 2.000 Einsendungen ausgewählt.

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Das Festival bietet ein vielfältiges Programm mit Bühnenauftritten, Workshops und interaktiven Formaten. Ziel ist es, die sächsische Sprachvielfalt zu feiern und die Dialekte vor dem Vergessen zu bewahren. Interessierte können sich über die offiziellen Kanäle informieren und eigene Vorschläge für das Wort des Jahres einreichen.

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