Verbot greift: 473 Flaschen Lachgas in Berlin beschlagnahmt
473 Lachgasflaschen in Berlin beschlagnahmt

Nach dem Inkrafttreten eines Verbots von Lachgas für Jugendliche haben Polizei und Zoll in Berlin-Spandau einen größeren Fund gemacht. Insgesamt 473 Flaschen mit Distickstoffmonoxid, umgangssprachlich als Lachgas bekannt, wurden sichergestellt. Dies gab die Polizei bekannt und veröffentlichte ein Foto, das die erhebliche Menge der Behälter zeigt.

Hintergrund des Verbots

Seit dem 12. April ist der Erwerb und Besitz von Lachgas für Jugendliche untersagt. Die Substanz fällt unter das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (NpSG), das auch sogenannte K.o.-Tropfen regelt. Lachgas wird von einigen Jugendlichen und jungen Erwachsenen genutzt, um kurze Rauschzustände auf Partys zu erleben. Die gesundheitlichen Risiken sind jedoch beträchtlich.

Gesundheitsgefahren durch Lachgas

Der Konsum von Lachgas kann zu Vergiftungen und langfristigen Schädigungen führen. Experten warnen vor Sauerstoffmangel im Gehirn, der zu Bewusstlosigkeit und im schlimmsten Fall zu bleibenden neurologischen Schäden führen kann. Zudem besteht die Gefahr von Unfällen unter dem Einfluss der Substanz.

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Die Polizei betonte, dass die Kontrollen im Rahmen des neuen Gesetzes verstärkt werden. Der Fund in Berlin-Spandau zeigt, dass die Behörden die Einhaltung des Verbots ernst nehmen. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der beschlagnahmten Flaschen dauern an.

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