Angriff auf Reza Pahlavi in Berlin: Tomatensoße statt Ehrung
Attacke auf Schah-Sohn Pahlavi mit Tomatensoße

Attacke auf Reza Pahlavi: Zwischenfall mit Tomatensoße in Berlin

Ein unerwarteter Zwischenfall überschattete den Auftritt des iranischen Exil-Kronprinzen Reza Pahlavi in Berlin. Am Donnerstag, dem 23. April 2026, wurde der 65-Jährige vor der Bundespressekonferenz mit einer roten Flüssigkeit beworfen, bei der es sich vermutlich um Tomatensoße handelte. Der Vorfall ereignete sich unmittelbar nachdem Pahlavi das Gebäude verlassen hatte.

Ablauf des Angriffs

Laut Augenzeugenberichten verließ Reza Pahlavi gegen 13:18 Uhr die Pressekonferenz, als eine Person aus der Menge trat und die soßenartige Flüssigkeit in Richtung des Exil-Kronprinzen schleuderte. Die rote Substanz traf Pahlavi an der Schulter und am Hals. Sicherheitskräfte griffen sofort ein und nahmen die mutmaßliche Täterin oder den Täter fest. Die genauen Hintergründe der Attacke sind noch unklar, die Polizei ermittelt.

Reaktionen und Folgen

Reza Pahlavi selbst zeigte sich nach dem Vorfall gefasst. Er sei unverletzt geblieben, lediglich seine Kleidung sei verschmutzt worden. Der Exil-Kronprinz, der sich für eine demokratische Entwicklung im Iran einsetzt, setzte seine Termine in Berlin fort. Die Bundespressekonferenz verurteilte den Angriff scharf. „Solche Aktionen haben in einer demokratischen Gesellschaft keinen Platz“, erklärte ein Sprecher.

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Hintergrund

Reza Pahlavi ist der Sohn des letzten iranischen Schahs und lebt seit der Islamischen Revolution 1979 im Exil. Er tritt regelmäßig bei Veranstaltungen in Deutschland auf, um auf die Menschenrechtslage im Iran aufmerksam zu machen. Der Vorfall wirft Fragen zur Sicherheit von politischen Exilanten in Deutschland auf. Die Ermittlungen zu der Attacke dauern an.

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