Feuerwehr-Großeinsatz im Reichstag: Putzmittel löst Gasmelder-Alarm aus
Feuerwehr-Großeinsatz im Reichstag durch Putzmittel

Feuerwehr-Großeinsatz im Reichstag: Putzmittel löst Gasmelder-Alarm aus

Ein Gasmelder hat im Berliner Reichstagsgebäude in den frühen Morgenstunden Alarm ausgelöst und einen umfangreichen Feuerwehreinsatz mit rund 80 Einsatzkräften verursacht. Die Ursache für den Alarm war vermutlich ein zu hoch dosiertes Reinigungsmittel, wie ein Feuerwehrsprecher vor Ort mitteilte.

Dekontaminationsplatz und Verkehrseinschränkungen

Die Feuerwehr richtete am Einsatzort einen sogenannten Dekontaminationsplatz ein, um die Sicherheit der Einsatzkräfte bei möglichen Gefahrstoffen zu gewährleisten. Während des Einsatzes wurde das Reichstagsgebäude zeitweise gesperrt, was zu Verkehrseinschränkungen und Umleitungen von Buslinien führte. Die Sperrung wurde gegen 7.30 Uhr aufgehoben.

Alarm gegen 5.15 Uhr und schnelle Reaktion

Der automatische Gasmelder schlug am Morgen gegen 5.15 Uhr Alarm. Aufgrund der frühen Uhrzeit und der winterlichen Kälte waren kaum Menschen vor Ort. Die ersten Einsatzkräfte konnten bereits nach kurzer Zeit wieder abrücken, nachdem der betroffene Raum inspiziert worden war.

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Ob das Reinigungsmittel tatsächlich der Auslöser war, konnte nicht mit letzter Sicherheit geklärt werden. Der Einsatz wurde mit dem Ergebnis „Ursache unklar“ beendet. Das Reichstagsgebäude, Sitz des Bundestages und eine bedeutende Touristenattraktion, war in der Vergangenheit bereits mehrfach Schauplatz von Feuerwehreinsätzen, zuletzt im April 2014 bei einer Gaswarnung.

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