Galeria am Alexanderplatz: Standort bis März 2027 gesichert – 350 Jobs erhalten
Galeria am Alex bis 2027 gesichert – 350 Jobs erhalten

Galeria-Warenhaus am Alexanderplatz erhält Aufschub bis 2027

Für die rund 350 Beschäftigten des Galeria-Warenhauses am Berliner Alexanderplatz gibt es eine vorläufige Entwarnung. Wie der Tagesspiegel berichtet, wurde die Nutzungsvereinbarung für den Standort bis zum 31. März 2027 verlängert. Bisher war die Vereinbarung nur bis August dieses Jahres gültig.

Mehr Zeit für langfristige Lösung

Durch die Verlängerung gewinnt der Berliner Senat wertvolle Zeit, um gemeinsam mit dem Eigentümer Commerz Real und Galeria eine dauerhafte Perspektive für das Warenhaus zu entwickeln. Seit Monaten verhandeln die drei Parteien über die Zukunft des Gebäudes am pulsierenden Alexanderplatz.

Commerz Real favorisiert eine Mischnutzung des Objekts und wünscht sich unter anderem den Einzug der Zentral- und Landesbibliothek (ZLB). Der Senat steht dieser Option grundsätzlich offen gegenüber, doch bisher scheiterten die Gespräche laut Berichten an der Höhe der Mietkosten.

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Suche nach neuem ZLB-Standort dauert an

Die Zentral- und Landesbibliothek, die dringend saniert werden muss und derzeit an zwei Standorten (Blücherplatz und Breite Straße) untergebracht ist, sucht seit Jahren einen neuen, angemessenen Standort. Neben dem Galeria-Gebäude am Alexanderplatz wurde in der Vergangenheit auch über einen Umzug in das ehemalige Lafayette-Gebäude an der Friedrichstraße diskutiert.

Der damalige Kultursenator Joe Chialo (CDU) hatte sich vehement für diese Lösung eingesetzt. Auch dieser Plan scheiterte letztendlich, nicht zuletzt aufgrund der hohen finanziellen Belastung.

Die nun vereinbarte Verlängerung der Nutzungsvereinbarung bietet allen Beteiligten eine Atempause, um in den kommenden Monaten eine tragfähige und nachhaltige Lösung für eines der bekanntesten Warenhäuser Berlins zu finden.

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