Nächtlicher Schusswaffeneinsatz erschüttert Berlin-Kreuzberg
Ein nächtlicher Polizeigroßeinsatz hat in der Nacht zum Freitag den Berliner Stadtteil Kreuzberg in Aufregung versetzt. Im Graefekiez, einem bekannten Viertel im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, fielen gegen 22 Uhr mehrere Schüsse.
Mann mit Schussverletzung ins Krankenhaus gebracht
Laut Polizeiangaben wurde an der Kreuzung Graefestraße und Urbanstraße ein Mann angeschossen. Das Opfer wurde mit Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Ein Polizeisprecher teilte mit, dass nach aktuellen Erkenntnissen keine Lebensgefahr bestehe. Die genaue Art und Schwere der Verletzungen wurden zunächst nicht näher spezifiziert.
Umfangreiche Spurensicherung am Tatort
Der Tatort wurde weiträumig abgesperrt, um eine gründliche Spurensicherung zu ermöglichen. Die Einsatzkräfte sicherten umfangreiche Beweismittel, darunter auch ein Fahrzeug, das im Zusammenhang mit dem Vorfall stand und zur Untersuchung sichergestellt wurde. Zeugen berichteten von mehreren Schüssen, die in der Nacht zu hören gewesen seien.
Mordkommission übernimmt Ermittlungen
Noch in derselben Nacht übernahm eine Mordkommission die Ermittlungen. Die Beamten gehen von einem versuchten Tötungsdelikt aus. Bislang konnten die Täter nicht gefasst werden – sie sind nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei geflüchtet. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.
Die Polizei bittet Zeugen, sich mit Informationen zu melden, die zur Aufklärung des Falls beitragen könnten. Der Vorfall hat in dem beliebten Kiezviertel für Verunsicherung gesorgt, das normalerweise für sein lebendiges Nachtleben bekannt ist.



