In der zweiten Folge der YouTube-Serie „The Space Between“ gewähren die syrischen Künstler Khawla (40) und Zahran (38) tiefe Einblicke in ihr Leben. Vor elf Jahren kamen sie in Halle-Neustadt an und begannen, sich Schritt für Schritt eine neue künstlerische Existenz aufzubauen. Die Serie zeigt ihren Weg von Syrien nach Deutschland, ihre künstlerische Ausbildung und die Herausforderungen, in einem fremden Land wieder Fuß zu fassen.
Neuanfang mit Hindernissen
Khawla und Zahran öffnen die Tür zu ihrer Wohnung und sprechen offen über ihren Neustart. Sie erzählen von den Unsicherheiten, die mit einem solchen Schritt verbunden sind, und wie sie trotz aller Widrigkeiten nie aufgegeben haben. Ihre Geschichte ist eine von Verlust, Ankommen und der Kraft der Kunst, die ihnen half, Brücken zu bauen.
Kunst im öffentlichen Raum
Heute sind die beiden fest in der Nachbarschaft verwurzelt. Gemeinsam mit dem Verein „Wall and Space“ schaffen sie vier Mini-Skulpturen im öffentlichen Raum. Diese Kunstwerke sollen Begegnungen fördern, Farbe ins Viertel bringen und Menschen miteinander verbinden. Für Khawla und Zahran ist Kunst mehr als ein Beruf – sie ist eine universelle Sprache, die Grenzen überwindet.
Ein Projekt mit Herzblut
Hinter der Kamera steckt das Engagement der Studentinnen Allegra Wendemuth und Lea Büttner von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Die Idee zur Serie entstand im zweiten Semester, als sie zeigen wollten, wie Kunst im öffentlichen Raum den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt. Gedreht wurde von Juni bis September 2025, oft bei schwierigen Wetterbedingungen. Das Team arbeitete über ein Jahr parallel zu Nebenjobs und Seminaren an dem Projekt.
„The Space Between“ ist eine fünfteilige Serie, die auf dem YouTube-Kanal HIYA! läuft. Neue Folgen erscheinen mittwochs um 12 Uhr. Die Serie ist ein Abschlussprojekt der beiden Studentinnen und eine Produktion von MGM Digital.



