Brandenburgs neue rot-schwarze Regierung nimmt Arbeit auf
In Brandenburg steht der Start der neuen rot-schwarzen Koalition aus SPD und CDU unmittelbar bevor. Nachdem beide Parteien dem Bündnis zugestimmt und den Koalitionsvertrag unterzeichnet haben, ist die Regierung nun offiziell startklar. Der genaue Zeitplan für den ersten Tag der Amtsgeschäfte wurde bereits festgelegt und sieht einen straffen Ablauf vor.
Stundenplan für den Regierungsbeginn in Potsdam
Der Mittwoch beginnt für Ministerpräsident Dietmar Woidke von der SPD bereits früh mit wichtigen Personalentscheidungen. Um 8.45 Uhr wird er in der Staatskanzlei in Potsdam sein neues Kabinett offiziell ernennen. Dabei gibt es sowohl auf Seiten der CDU als auch der SPD bedeutende Veränderungen und Neubesetzungen.
Bei der CDU treten drei neue Minister ihre Ämter an: Jan Redmann übernimmt das Innenministerium, Martina Klement von der CSU wird Wirtschaftsministerin und Gordon Hoffmann übernimmt das Bildungsressort. Auf SPD-Seite kommt es ebenfalls zu Wechseln: René Wilke wird neuer Innenminister, Daniel Keller Finanzminister und Robert Crumbach Verkehrsminister.
Drei Minister bleiben dagegen in ihren bisherigen Positionen: Manja Schüle (Wissenschaft), Hanka Mittelstädt (Agrar) und Benjamin Grimm (Justiz) setzen ihre Arbeit fort.
Vereidigung und erste Kabinettssitzung
Um 10.00 Uhr folgt im Landtag die feierliche Vereidigung der neuen Ministerinnen und Minister. Diese Zeremonie soll nach Plan nur etwa eine Viertelstunde in Anspruch nehmen. Anschließend kehrt die Regierung um 10.45 Uhr in die Staatskanzlei zurück, wo unter Leitung von Ministerpräsident Woidke die erste konstituierende Kabinettssitzung stattfindet.
Vor dieser wichtigen Sitzung sind offizielle Auftaktbilder geplant, im Anschluss soll ein Gruppenfoto des gesamten neuen Kabinetts entstehen. Der Vormittag endet um 11.30 Uhr mit der Ernennung der Staatssekretärinnen und Staatssekretäre, die ebenfalls in der Staatskanzlei stattfindet.
Mit diesem straffen Zeitplan demonstriert die neue rot-schwarze Koalition ihren Willen, zügig mit der Regierungsarbeit zu beginnen. Die Unterzeichnung des Koalitionsvertrags markiert den formalen Abschluss der Regierungsbildung, nun folgen die praktischen Schritte der Amtsübernahme.



