In Rehna im Landkreis Nordwestmecklenburg ist ein Einfamilienhaus nach einem Brand vorerst unbewohnbar. Wie die Polizei mitteilte, entstand ein Sachschaden von rund 50.000 Euro. Die 74-jährige Bewohnerin des Hauses hatte am Abend beim Kochen etwas auf dem Herd vergessen und war zu ihrem Mann auf die Terrasse gegangen. Daraufhin brach ein Feuer aus, das von einer aufmerksamen Nachbarin bemerkt wurde, die sofort die Rettungskräfte alarmierte.
Keine Verletzten, aber hoher Schaden
Bei dem Brand wurde glücklicherweise niemand verletzt. Die Bewohnerin und ihr Mann blieben unversehrt. Allerdings ist das Haus durch die Flammen und die Rauchentwicklung so stark beschädigt worden, dass es derzeit nicht mehr bewohnbar ist. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, bestätigte aber bereits, dass menschliches Versagen die Ursache war. Nachbarn zeigten sich erschrocken über das Ausmaß des Feuers, das in der Birkenallee ausgebrochen war. Die Feuerwehr war mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz und konnte ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude verhindern.
Präventionstipps der Polizei
Die Polizei nutzte den Vorfall, um erneut auf die Gefahren beim Kochen hinzuweisen. Sie empfiehlt, den Herd nie unbeaufsichtigt zu lassen und nach dem Kochen alle Platten auszuschalten. Zudem sollten Rauchmelder in der Küche installiert sein, um frühzeitig vor Bränden zu warnen. Im Fall von Rehna griff die Nachbarin rechtzeitig ein, sodass Schlimmeres verhindert werden konnte.



