Überraschender Wechsel: Martina Klement wird neue Wirtschaftsministerin in Brandenburg
Die Berliner Digitalisierungsstaatssekretärin Martina Klement von der CSU soll das Wirtschaftsressort in Brandenburg übernehmen. Diese Nominierung durch die CDU wird in politischen Kreisen als echte Überraschung gewertet. Klement selbst äußerte sich nach ihrer Benennung positiv zu diesem Karriereschritt.
Klement bedankt sich für Vertrauen und blickt optimistisch in die Zukunft
„Ich bedanke mich sehr für das Vertrauen und danke allen, mit denen ich in den vergangenen Jahren für Berlin so viel bewegen konnte“, erklärte die designierte Ministerin. „Und ich bin mir sicher: Wir werden für Berlin und Brandenburg über Landesgrenzen hinweg noch viel Gutes erreichen.“
Die Politikerin dankte insbesondere dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) für dessen „großartige Unterstützung“ und die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Gemeinsam habe man wichtige Meilensteine erreicht, darunter die Beschlussfassung einer umfassenden Verwaltungsreform für Berlin.
Erfolge in Berlin: Verwaltungsreform und digitale Bürgerämter
Unter Klements Mitwirkung wurde Berlin nachhaltig für die Zukunft aufgestellt – mit weniger Bürokratie, klaren Zuständigkeiten und verbesserten Dienstleistungen. „Auch die Bürgerämter sind wieder für die Berlinerinnen und Berliner da und bieten einen umfassenden Service an, mit immer mehr digitalen Dienstleistungen“, betonte die scheidende Staatssekretärin.
Wegner würdigte im Gegenzug Klements „herausragenden Einsatz für Berlin“ und wünschte ihr alles Gute für ihre neue Aufgabe in Brandenburg. „Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit der neuen brandenburgischen Landesregierung für und in der Metropolregion Berlin-Brandenburg“, so der Bürgermeister.
SPD bedauert Wechsel und mahnt Kontinuität an
Der SPD-Spitzenkandidat für die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus, Steffen Krach, zeigte sich hingegen besorgt über den Personalwechsel. „Es ist bitter für Berlin, wenn diejenige von Bord geht, die die Verwaltungsreform im Roten Rathaus emsig vorantrieb“, erklärte er.
Krach forderte, dass es nun „keine Verzögerungen geben“ dürfe und „keine lange Suche nach Ersatz“. Stattdessen müsse Kai Wegner persönlich die Aufgabe übernehmen, um den rechtzeitigen Abschluss der Verwaltungsreform sicherzustellen.
Die Ernennung Klements markiert einen bedeutenden Personalwechsel in der brandenburgischen Landesregierung und unterstreicht die wachsende Bedeutung grenzüberschreitender Zusammenarbeit in der Metropolregion Berlin-Brandenburg.



