Potsdam: Fünf Weltkriegsbomben entdeckt – Entschärfung mit Verkehrseinschränkungen geplant
Potsdam: Fünf Weltkriegsbomben gefunden – Entschärfung geplant

Fünf Weltkriegsbomben in Potsdam entdeckt – Entschärfung steht bevor

In der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam sind bei systematischen Munitionssuchen fünf Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Die Sprengkörper wurden im Wildpark West sowie im Forst an der Michendorfer Chaussee lokalisiert, wie eine Sprecherin der Stadtverwaltung mitteilte. Die Entschärfung der historischen Munition ist für die kommende Woche geplant und wird voraussichtlich zu erheblichen Verkehrseinschränkungen führen.

Details zu den Funden und Entschärfungsplänen

Bei den entdeckten Bomben handelt es sich um unterschiedliche Typen und Herkünfte. Im Wildpark West wurden eine 250 Kilogramm schwere sowjetische Fliegerbombe sowie zwei kleinere 25 Kilogramm schwere Bomben aufgespürt. Zwei weitere 250 Kilogramm schwere amerikanische Bomben liegen im Forst an der Michendorfer Chaussee. Die systematische Munitionssuche, die zu diesen Funden führte, ist Teil der kontinuierlichen Bemühungen, die Region von Altlasten aus dem Krieg zu befreien.

Die Entschärfung der Bomben im Wildpark ist für Dienstag, den 21. April, vorgesehen und wird durch den Kampfmitteilbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg durchgeführt. Die beiden amerikanischen Bomben an der Michendorfer Chaussee sollen am Donnerstag, den 23. April, entschärft werden. Beide Operationen erfordern umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen, um die Bevölkerung zu schützen.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Verkehrseinschränkungen und Sperrkreise

Um die Fundorte herum werden jeweils ab 8.30 Uhr Sperrkreise eingerichtet, die zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führen werden. Besonders betroffen ist die Bundesstraße 2, die zwischen dem Abzweig Brauhausberg und der Nesselgrundbrücke für den gesamten Verkehr gesperrt wird. Die Stadt Potsdam empfiehlt Autofahrern, alternative Routen zu nutzen und sich auf Verzögerungen einzustellen. Die Sperrungen gelten für die gesamte Dauer der Entschärfungsarbeiten, die mehrere Stunden in Anspruch nehmen können.

Die Stadtverwaltung bittet die Bevölkerung, die angekündigten Sperrbereiche unbedingt zu meiden und die Anweisungen der Einsatzkräfte zu befolgen. Solche Funde sind in Brandenburg nicht ungewöhnlich, da die Region im Zweiten Weltkrieg intensiv bombardiert wurde. Regelmäßige Munitionssuchen und Entschärfungen sind daher notwendig, um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten. Die aktuellen Maßnahmen unterstreichen die anhaltende Gefahr, die von historischen Kriegsrelikten ausgeht.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration