Woidke wirbt für schwarz-rote Koalition in Brandenburg nach Bruch mit BSW
Woidke wirbt für schwarz-rote Koalition in Brandenburg

Woidke wirbt für schwarz-rote Koalition in Brandenburg nach Bruch mit BSW

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke hat sich auf einem SPD-Parteitag in Potsdam deutlich für eine Zustimmung seiner Partei zum Koalitionsvertrag mit der CDU ausgesprochen. Nach dem geplatzten Bündnis mit der BSW soll nun eine schwarz-rote Regierung die Geschicke des Landes bis zur nächsten Landtagswahl im Jahr 2029 lenken.

Entscheidung für Sicherheit und Stabilität

„Das ist eine wichtige Entscheidung für unser Land, aber auch eine wichtige Entscheidung für die Brandenburger SPD“, betonte der SPD-Landesvorsitzende Woidke vor den Delegierten. Er verwies auf die unsicheren Zeiten, in denen sich viele Menschen Sorgen um die Zukunft machten. „Der Koalitionsvertrag hat eine sehr klare Linie: Sicherheit und Stabilität für Brandenburg in einer Zeit, in der sich die Welt immer schneller zu drehen scheint, und immer häufiger leider in die falsche Richtung.“

Woidke hob hervor, dass SPD und CDU gemeinsam für diese besorgten Bürger arbeiten wollten. Mit Nachdruck fügte er hinzu: „Es ist ein Vertrag, der unglaublich viel Sozialdemokratie in sich trägt.“ Damit unterstrich er, dass trotz der neuen Partnerschaft mit der Christdemokraten die sozialdemokratischen Grundsätze gewahrt bleiben.

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Letzte Hürde vor der Regierungsbildung

Heute soll das geplante Bündnis die letzte entscheidende Hürde nehmen. Auf ihrem Landesparteitag stimmen die Brandenburger Sozialdemokraten über den ausgehandelten Koalitionsvertrag ab. Bei der CDU gab es bereits eine Mitgliederbefragung, bei der nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur rund 83 Prozent der Teilnehmer ihre Zustimmung signalisierten.

Das geplante Regierungsbündnis zwischen SPD und CDU ist auf eine Amtszeit von dreieinhalb Jahren ausgelegt und soll bis zur nächsten regulären Landtagswahl im Jahr 2029 Bestand haben. Ministerpräsident Dietmar Woidke würde dabei weiterhin die Regierungsgeschäfte führen und an der Spitze des Landes stehen.

Die Koalitionsverhandlungen wurden notwendig, nachdem die bisherige Regierungskoalition aus SPD und BSW zerbrochen war. Nun setzen beide Parteien auf ein neues stabiles Bündnis, um politische Kontinuität und verlässliche Rahmenbedingungen für die Brandenburger Bevölkerung zu gewährleisten.

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