65 Kfz-Gesellen in Mecklenburg-Vorpommern freigesprochen: Tradition trifft auf Elektromobilität
65 Kfz-Gesellen in MV freigesprochen: Tradition und Zukunft

Traditionelle Freisprechung für 65 Kfz-Nachwuchskräfte in Neubrandenburg

In einer feierlichen Zeremonie im Güterbahnhof Neubrandenburg wurden diese Woche 65 erfolgreiche Absolventen der Winterprüfung im Kraftfahrzeughandwerk in den Gesellenstand erhoben. Die Veranstaltung am 11. März markierte den offiziellen Abschluss ihrer dreieinhalbjährigen Ausbildung und lockte zahlreiche Gäste aus Autohäusern, Kfz-Werkstätten, Berufsschulen sowie Familienangehörige und Freunde an.

Tradition trifft auf moderne Technologie

Obermeister Thomas Aßmann aus Eggesin sprach die 63 Junggesellen und zwei Junggesellinnen mit den traditionellen Worten „Kraft meines Amtes spreche ich euch frei, ein jeder jetzt Geselle sei!“ frei. Michael Wegner, Geschäftsführer der Kfz-Innung Neubrandenburg, betonte jedoch die Modernität des Berufs: „Kraftfahrzeuge sind heute zum großen Teil fahrende Computer mit neuen Antriebssystemen“, erklärte er. Diese Entwicklung spiegelte sich auch in den Prüfungsaufgaben wider, die erstmals Fragen zur Elektromobilität enthielten, um die angehenden Fachkräfte für dieses zukunftsträchtige Thema zu sensibilisieren.

Positive Entwicklung trotz branchenweiter Herausforderungen

Obwohl vereinzelt Kfz-Werkstätten schließen, zeigte sich Wegner optimistisch bezüglich der Branchensituation im Altkreis Uecker-Randow, im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte und in Neubrandenburg. „Die positive Entwicklung bei den Lehrlingszahlen ist eine sehr erfreuliche Tendenz“, so der Innungsgeschäftsführer. Aktuell zählt die Kfz-Innung Neubrandenburg 152 Mitgliedsbetriebe sowie sieben Nebenbetriebe in ihrem Gebiet.

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Prominente Gratulanten und Zukunftsperspektiven

Unter den Gratulanten befand sich auch Neubrandenburgs Oberbürgermeister Nico Klose, der den jungen Fachkräften aus der Region ein Grußwort überbrachte. Bernfried Winkler, ein langjähriges Innungsmitglied aus Mönkebude, hob die Attraktivität des Berufs hervor: „Die Zahlen sprechen deutlich für die Attraktivität des Berufes. Auch im Hinblick auf die mögliche spätere Weiterbildung zum Kfz-Meister“. Die Freisprechung unterstreicht somit nicht nur den erfolgreichen Ausbildungsabschluss, sondern auch die vielversprechenden Karrierewege im modernisierten Kfz-Handwerk.

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