Wasser marsch in Rostock: Brunnensaison beginnt im Nordosten
Am 1. April wird in der Hansestadt Rostock offiziell die Brunnensaison eröffnet. Die ersten Brunnenanlagen, darunter vier wichtige Trinkwasserbrunnen, werden an diesem Mittwoch wieder in Betrieb genommen, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Damit können die Bürgerinnen und Bürger in Rostock bald wieder an ausgewählten Standorten kostenlos frisches Trinkwasser genießen.
Trinkwasserbrunnen stehen bereit
Der Versorger Nordwasser stellt an vier zentralen Orten der Stadt wieder Trinkwasser zur Verfügung: am Neuen Markt, am Kröpeliner Tor, im Bürgerpark in Toitenwinkel und am Leuchtturm in Warnemünde. Diese Brunnen wurden vor Saisonbeginn umfassend gewartet und ihre Wasserqualität wurde gründlich geprüft. Besonders interessant: Im Stadtteil Toitenwinkel, wo der Brunnen ganzjährig genutzt werden kann, war der Wasserverbrauch im vergangenen Jahr laut dem Amt für Umwelt- und Klimaschutz am höchsten.
Weitere Brunnen folgen schrittweise
Neben den Trinkwasserbrunnen sollen auch andere beliebte Wasserspiele bald wieder sprudeln. Dazu gehören der Brunnen der Lebensfreude auf dem Universitätsplatz, der Möwenbrunnen am Neuen Markt und der Brunnen „Menschen am Wasser“ in der Langen Straße. Ab Ende April werden dann nach und nach alle weiteren Brunnen in Betrieb genommen. Insgesamt verfügt Rostock über 32 Brunnenanlagen und 16 Beregnungsanlagen, die nicht nur als beliebte Treffpunkte dienen, sondern bei sommerlicher Hitze auch eine kühlende Wirkung auf ihre Umgebung haben.
Unterschiedliche Starttermine in anderen Städten
Während in Rostock die Brunnen bereits am 1. April sprudeln, gibt es in anderen Städten Mecklenburg-Vorpommerns unterschiedliche Zeitpläne für den Saisonstart der Wasserspiele.
Stralsund und Wismar starten ebenfalls
In Stralsund werden in dieser Woche fünf der sieben Brunnen nach und nach wieder in Betrieb genommen. Der Trinkwasserspender am Fischmarkt läuft bereits seit einiger Zeit. Auch in Wismar gibt es positive Nachrichten: Am Rathaus steht seit einigen Tagen wieder frisches Trinkwasser zur Verfügung, wie ein Stadtsprecher bestätigte.
Schwerin, Greifswald und Neubrandenburg warten noch
Anders sieht die Situation in Schwerin aus. Zwar wurde dort am Montag das Wasser auf den Friedhöfen angestellt, wie der städtische Eigenbetrieb SDS mitteilte, doch die Brunnen der Stadt sollen diese Woche noch nicht sprudeln. Der SDS betreut insgesamt zwölf Wasserspiele und Brunnenanlagen, darunter die bekannte Fontäne auf dem Pfaffenteich und den Brunnen „Rettung aus Seenot“ am Hauptbahnhof. Zusätzlich gibt es in Schwerin fünf Trinkwasserbrunnen, die vom kommunalen Versorger WAG Schwerin betrieben werden.
In Greifswald müssen sich die Bürgerinnen und Bürger noch etwas gedulden. Die vier Trinkwasserstelen am Markt und die Brunnenanlagen werden wegen der noch kühlen Temperaturen erst nach Ostern in Betrieb genommen, wie eine Stadtsprecherin erklärte. Ähnlich verhält es sich in Neubrandenburg: Dort werden die fünf städtischen Brunnen laut Stadtverwaltung traditionell erst im Mai, meist vor Pfingsten, für die Saison vorbereitet und angestellt.
Die unterschiedlichen Starttermine zeigen, wie die Städte in Mecklenburg-Vorpommern auf lokale Gegebenheiten und Witterungsbedingungen Rücksicht nehmen, während sie gleichzeitig die beliebten Wasserspiele für die warme Jahreszeit vorbereiten.



