Déjà-vu an der Tankstelle: Spritpreise über zwei Euro wie vor vier Jahren
Es ist wie ein Déjà-vu, das Autofahrer in ganz Deutschland derzeit erleben. Vor rund vier Jahren, kurz nach Beginn des Ukraine-Krieges, spielten die Preise an den Tankstellen bereits verrückt. Jetzt wiederholen sich die Bilder: Spritpreise weit über zwei Euro pro Liter und kein Ende in Sicht. Die Leidtragenden sind alle, die auf ihr Fahrzeug angewiesen sind.
Krisen und ihre Ursachen
Die Gründe für die erneute Preisexplosion sind vielfältig. Politische Spannungen im Nahen Osten führen dazu, dass Öltanker in der strategisch wichtigen Straße von Hormus festsitzen. Die Angst vor versiegenden Ölquellen treibt die Preise in die Höhe. Doch nicht nur externe Faktoren spielen eine Rolle. Deutschland scheint aus vergangenen Krisen wenig gelernt zu haben, was die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen betrifft.
Gewinner und Verlierer der Preisspirale
Während Autofahrer unter den hohen Kosten stöhnen, gibt es klare Profiteure dieser Entwicklung:
- Ölkonzerne und ihre Aktionäre verdienen in Krisenzeiten oft mehr, nicht weniger.
- Der deutsche Staat kassiert kräftig mit: Über 60 Prozent des Spritpreises bestehen aus Steuern.
Die aktuelle Situation erinnert stark an die Turbulenzen von 2022. Ein Ende der Preisspirale ist nicht absehbar, solange politische Unsicherheiten und steuerliche Belastungen fortbestehen. Für viele Haushalte bedeutet dies eine erneute finanzielle Zusatzbelastung in unsicheren Zeiten.



