Feuerwehr-Einsatz in Kleingartenanlage: Laubenbrand durch Wassermangel erschwert
Schwarze Rauchwolken über dem Reitbahnviertel in Neubrandenburg alarmierten am Donnerstag gegen Mittag zahlreiche Anwohner und Passanten. In der Kleingartensparte Kornblume war aus bislang ungeklärter Ursache ein Feuer ausgebrochen, das sich rasch ausbreitete.
Schwierige Löschbedingungen vor Ort
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte standen bereits eine Gartenlaube sowie ein direkt angrenzender Geräteschuppen lichterloh in Flammen. Die Neubrandenburger Feuerwehr rückte mit insgesamt 12 Einsatzkräften aus, um eine weitere Ausbreitung des Brandes auf benachbarte Parzellen zu verhindern.
Der Einsatz gestaltete sich jedoch außerordentlich schwierig: Da es innerhalb der Gartenanlage keine direkte Wasserzufuhr gibt, mussten die Brandschützer einen zeitaufwendigen Pendelverkehr einrichten. Tanklöschfahrzeuge transportierten das benötigte Löschwasser von externen Hydranten kontinuierlich zur Einsatzstelle.
Polizeiliche Ermittlungen zur Brandursache
Während die Restlöscharbeiten am Nachmittag noch andauerten, hat die Polizei bereits die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Nach ersten Informationen steht der Verdacht der Fahrlässigkeit im Raum. Ob ein technischer Defekt oder menschliches Fehlverhalten das Feuer auslöste, ist nun Gegenstand der polizeilichen Untersuchung.
Zur genauen Schadenshöhe konnten vor Ort noch keine Angaben gemacht werden. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand, was die Einsatzkräfte als positives Ergebnis ihres schwierigen Einsatzes werten.
Die Kameraden der Feuerwehr zeigten sich trotz der erschwerten Bedingungen entschlossen, den Brand unter Kontrolle zu bringen und weitere Schäden zu verhindern. Die genauen Umstände des Brandausbruchs bleiben vorerst unklar und werden weiter untersucht.



