Groß Wokern: Historische Ostfahrzeuge rollen für Kinder-Palliativversorgung
Groß Wokern: Ostfahrzeuge für Kinder-Palliativversorgung

Groß Wokern: Historische Ostfahrzeuge rollen für Kinder-Palliativversorgung

Die Gemeinde Groß Wokern in der Mecklenburgischen Schweiz bereitet sich auf ein besonderes Highlight vor: Beim diesjährigen Gemeindefest am 27. Juni ist eine groß angelegte Benefiz-Ausfahrt mit historischen Fahrzeugen aus dem früheren Ostblock geplant. Die Organisatoren rechnen mit einer beeindruckenden Teilnehmerzahl von 100 bis 120 Fahrzeugen, die für einen guten Zweck auf die Straße gehen werden.

Vielfalt an historischen Fahrzeugen erwartet

Das Spektrum der erwarteten Fahrzeuge ist breit gefächert. Den größten Anteil werden nach Angaben der Veranstalter Zweiräder wie die legendären Simson-Modelle sowie Schwalbe-Mopeds ausmachen. Bei den vierrädrigen Teilnehmern dürften Klassiker wie der Trabant (Trabi) und der Wartburg etwa 20 Prozent des Feldes stellen. Teilnahmeberechtigt sind alle Besitzer von Pkw und Zweirädern, die dem ehemaligen Ostblock zuzuordnen sind und den aktuellen Straßenverkehrsvorschriften entsprechen.

Umfangreiche Route durch die Region

Die geplante Ausfahrt führt über eine Strecke von rund 35 Kilometern durch die malerische Landschaft zwischen Teterow und umliegenden Ortschaften. Mit-Initiator Christian Baaske berichtet von bereits umfangreichen Rückmeldungen aus der Oldtimer-Szene, während Mitorganisator Erik Schunder optimistisch eine dreistellige Zahl an Fahrzeugen erwartet. Die Ausfahrt ist für den Zeitraum zwischen 11 und 13 Uhr vorgesehen, wobei die Anmeldung bereits ab 9.30 Uhr am Tag des Gemeindefests möglich sein wird.

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Präsentation auf dem Sportplatz

Nach der Ausfahrt werden alle teilnehmenden Fahrzeuge auf dem Sportplatz in Groß Wokern ausgestellt. Interessierte Besucher haben dort die Gelegenheit, die historischen Maschinen aus nächster Nähe zu betrachten und mit den stolzen Haltern ins Gespräch zu kommen, so Erik Schunder. Diese Präsentation bildet einen zentralen Programmpunkt des Gemeindefests und verspricht ein besonderes Erlebnis für Technikbegeisterte und Nostalgiker gleichermaßen.

Vollständige Spende für Kinder-Palliativversorgung

Die Startgebühr für die Teilnahme beträgt symbolische 10 Euro und wird vollständig gespendet. Bürgermeister Nico Knuth betont, dass der gesamte Erlös der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung für Kinder und Jugendliche zugutekommt. Konkret profitiert das SAPV-Team „Mike Möwenherz“ der Kinder- und Jugendklinik Rostock von dieser Benefizaktion. Damit verbindet das Event automobile Nostalgie mit einem wichtigen sozialen Engagement.

Die Organisatoren, darunter Barbara und Christian Baaske, Jens Schmidt, Bürgermeister Nico Knuth und Meri Baaske, blicken der Veranstaltung mit großer Vorfreude entgegen. Sie hoffen auf eine rege Beteiligung sowohl von Fahrzeugbesitzern als auch von Besuchern, um gemeinsam ein Zeichen der Solidarität zu setzen und gleichzeitig die historische Fahrzeugkultur der Region lebendig zu halten.

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