„No Shipping, no Shopping!“ – unter diesem eindringlichen Motto stand der diesjährige Treff der Schiffsmakler im Rostocker Stadthafen. Die heimischen Dienstleister der See- und Hafenwirtschaft machten damit auf die aktuellen Einschränkungen der Seeschifffahrt aufmerksam, die durch den Krieg im Persischen Golf verursacht werden. Die Folgen für den Welthandel und die Versorgung seien gravierend, betonten die Teilnehmer.
Mehr als 100 Gäste beim Schiffsmakleressen
Die Bedeutung der Schiffsmakler für Schifffahrt und Hafen wurde durch die rege Teilnahme von über 100 Gästen aus Hafenbetrieben und Behörden unterstrichen. Beim traditionellen Spargelessen, das von Euroports gesponsert wurde, dankte Michael Ott, Vorstandsvorsitzender des Schiffsmaklerverbandes Mecklenburg-Vorpommern, für die gute Zusammenarbeit. „Mit der Einladung danken wir für die gute Zusammenarbeit und gemeinsame Entwicklung der maritimen Wirtschaft“, so Ott. Er verwies auf insgesamt positive Ergebnisse der heimischen Hafenwirtschaft, die jedoch durch den Konflikt in Nahost getrübt werden.
Geschichte und Dienstleistungen der Schiffsmakler
Der Landesverband MV der Schiffsmakler wurde 1990 gegründet und ist im deutschen Zentralverband ZVDS integriert, dem in acht regionalen Verbänden rund 220 Unternehmen angehören. Zu den Dienstleistungen der Mitgliedsfirmen zählen das Einklarieren der Schiffe, die Abfertigung und Abstimmung im Hafen, die Bestellung von Schleppern und Lotsen, die Zusammenarbeit mit dem Zoll sowie die Befrachtung.
Image-Broschüre in Vorbereitung
Die heimischen Schiffsmakler arbeiten derzeit daran, ihr Berufsbild bekannter zu machen. Sie werben auf Messen um beruflichen Nachwuchs und bereiten eine Image-Broschüre vor, die ihre spezielle Tätigkeit im Dienst der Schifffahrt veranschaulicht. Diese Broschüre soll in Kürze erscheinen und die vielfältigen Aufgaben der Schiffsmakler einer breiten Öffentlichkeit näherbringen.



