Storchenrückkehr in Pasewalk: Brutzeit auf historischen Türmen beginnt
Der Papendorfer Storch hat als Erster in der Region seine Rückkehr gemeldet. Am 23. Februar kehrte der Rotschnabel an seine Brutstätte zurück und markierte damit den Start der Storchensaison in der Uecker-Randow-Region. Dieser frühe Ankömmling zählt zu den ersten Adebaren, die in diesem Jahr in Mecklenburg-Vorpommern gesichtet wurden. Inzwischen ist auch das Weibchen nach Papendorf zurückgekehrt, und das Paar bereitet sich auf die Brutzeit vor.
Begehrte Nistplätze auf historischen Türmen
In Pasewalk werden mittlerweile immer mehr Rückkehrer beobachtet. Die Stadt bietet mehrere attraktive Nistmöglichkeiten, insbesondere auf ihren historischen Toren und Türmen. Ein Storchenpaar hat sich auf dem Wehrturm „Kiek in de Mark“ niedergelassen. Ob es sich um dasselbe Paar wie im Vorjahr handelt, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Nach ihrer Ankunft mussten die beiden Vögel ihr Nest gegen Angriffe eines anderen Storches verteidigen, was die Beliebtheit dieser erhöhten Brutplätze unterstreicht.
Gleich nach der Rückkehr beginnen die Störche mit der Paarung, ein natürlicher Prozess, der der etwa 30-tägigen Brutzeit vorausgeht. Diese Phase ist entscheidend für den Erfolg der kommenden Brutsaison.
Weitere Niststandorte in der Stadt
Neben dem Wehrturm „Kiek in de Mark“ wurden auch zwei Rückkehrer auf dem Dach des Prenzlauer Tores gesichtet. Die Nester auf dem Mühlentor und dem Pulverturm, traditionelle Storchenhabitate in Pasewalk, werden voraussichtlich in Kürze ebenfalls besetzt sein. Diese historischen Bauwerke bieten nicht nur Schutz, sondern auch eine weite Aussicht, die für die Nahrungssuche und die Aufzucht der Jungen vorteilhaft ist.
Die Rückkehr der Störche ist ein wichtiges ökologisches Ereignis in der Region. Sie signalisiert den Beginn des Frühlings und unterstreicht die Bedeutung von Nistplätzen in urbanen und historischen Umgebungen. Die Beobachtungen in Pasewalk zeigen, wie diese Vögel traditionelle Strukturen nutzen, um ihre Population zu erhalten und zu stärken.



