Dachstuhlbrand in Stralsund: Doppelhaus nach Feuer unbewohnbar
Ein verheerender Dachstuhlbrand hat in Stralsund ein Doppelhaus schwer beschädigt und beide Haushälften unbewohnbar gemacht. Der Brand brach am Freitagabend aus und erforderte einen dreistündigen Großeinsatz der Feuerwehr.
Feuerwehr rettet Bewohnerin und bekämpft Flammen
Während der Löscharbeiten evakuierten Feuerwehrleute eine 66-jährige Bewohnerin aus dem Gebäude. Die Frau erlitt leichte Verletzungen, die jedoch nicht lebensbedrohlich waren. Die Einsatzkräfte konnten das Feuer nach intensiven Bemühungen unter Kontrolle bringen und schließlich löschen.
Laut Polizeiangaben griff das Feuer vom Dachstuhl einer Haushälfte auf die benachbarte Seite über. Der Dachstuhl wurde dabei vollständig zerstört, was zu erheblichen strukturellen Schäden führte. Die genaue Brandursache ist bisher noch nicht ermittelt worden und wird derzeit von den Ermittlungsbehörden untersucht.
Hoher Sachschaden und Folgen für die Bewohner
Der entstandene Sachschaden wird vorläufig auf etwa 300.000 Euro geschätzt. Beide Haushälften sind aufgrund der Brandschäden aktuell nicht bewohnbar, was für die betroffenen Bewohner eine erhebliche Belastung darstellt. Die Feuerwehr war mit mehreren Fahrzeugen und Einsatzkräften vor Ort, um die Ausbreitung des Feuers zu verhindern und weitere Schäden zu minimieren.
Die Bewohner des Doppelhauses müssen nun vorübergehend anderweitig untergebracht werden, während die Aufräumarbeiten und Sicherungsmaßnahmen an dem Gebäude fortgesetzt werden. Die örtlichen Behörden haben Unterstützung für die Geschädigten angekündigt.



