Teterower Unternehmerinnen entwickeln Lockenband für schonendes Styling
Teterower Unternehmerinnen entwickeln Lockenband für Styling

Teterower Unternehmerinnen entwickeln Lockenband für schonendes Styling

Eigentlich ist Anja Schauwecker mit ihrem Machanga-Lädchen in der Malchiner Straße in Teterow für handgefertigte Taschen, Tücher, Plüschtiere und Deko-Produkte aus Keramikpulver bekannt. Doch eine ungewöhnliche Anfrage führte die Unternehmerin nun in eine neue Richtung: Zusammen mit der Friseurin Anne Stüber hat sie ein spezielles Lockenband entwickelt, das abends ins Haar eingedreht wird und am Morgen ohne Hitze Locken formen soll.

Von der Idee zum Prototyp in nur zwei Tagen

Auslöser für das Projekt war eine Anfrage aus Stübers Salon „Haargalerie“ in der Rostocker Straße. Die Friseurin war mit einem Produkt aus dem Internet unzufrieden und wandte sich an Schauwecker mit der Bitte um ein alternatives Modell. Ohne vorgefertigtes Schnittmuster entwickelte die Näherin ein eigenes Design: ein mit Watte gefülltes Stoffband, das binnen zwei Tagen als Prototyp fertiggestellt und im Salon getestet wurde.

Anne Stüber, die sich auf Haarverlängerungen und Verdichtungen spezialisiert hat, sieht großen Bedarf für diese sogenannten „Lockenschlangen“, insbesondere bei Kundinnen mit längeren Haaren. Passend zum Lockenband hat Anja Schauwecker auch zwei Scrunchies, also Zopfgummis, hergestellt, um das Produktsortiment zu ergänzen.

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Erste Erfolge und Vision für lokale Zusammenarbeit

Bereits liegen erste positive Rückmeldungen vor: Stüber berichtet von einer zufriedenen Testkundin, während Schauwecker zwei konkrete Bestellungen verzeichnen kann. Beide Unternehmerinnen betonen jedoch nicht nur den Erfolg ihres Produkts, sondern auch die Bedeutung lokaler Kooperationen. Sie sind überzeugt, dass solche Zusammenarbeit handgefertigte Produkte direkt vor Ort anbieten kann, ohne dass Kundinnen in größere Städte ausweichen oder online bestellen müssen.

Diese Art der Vernetzung könnte aus ihrer Sicht sogar dazu beitragen, mehr Menschen in die Teterower Innenstadt zu locken, wo das Kundenaufkommen derzeit eher verhalten ist. Steigende Kosten, etwa für Kraftstoff, wirken sich hier spürbar aus und machen lokale Angebote attraktiver.

Marketing über soziale Medien als Schlüssel zum Erfolg

Um genügend Kundschaft anzuziehen, setzen beide Unternehmerinnen aktiv auf soziale Medien wie Instagram oder TikTok. „Ich bin dort sichtbarer und Kunden kommen deshalb gezielt in meinen Laden“, erklärt Anja Schauwecker. Anne Stüber hat mit dieser Strategie bereits eine beachtliche Reichweite erzielt: „Meine Kundinnen kommen aus ganz Mecklenburg-Vorpommern und fahren mitunter zwei Stunden zu mir“, berichtet sie stolz.

Diese Erfolge zeigen, wie innovative Ideen und lokale Partnerschaften neue Perspektiven für kleine Unternehmen eröffnen können. Das Lockenband-Projekt steht somit nicht nur für kreatives Hairstyling, sondern auch für das Potenzial gemeinsamer Initiativen in der Region.

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