Ein tragischer Vorfall erschüttert die Gemeinde Grotegaste in Ostfriesland: Ein dreijähriger Junge ist beim Spielen im elterlichen Garten ums Leben gekommen. Wie die Staatsanwaltschaft Aurich mitteilte, hatte die Mutter ihren Sohn bewusstlos im Sand liegend aufgefunden und sofort den Rettungsdienst alarmiert. Trotz sofortiger Wiederbelebungsversuche der Einsatzkräfte verstarb das Kind später im Krankenhaus in Oldenburg.
Kopflos in eine Sandgrube gefallen
Nach bisherigen Erkenntnissen spielte der Junge im Sand und grub ein Loch. Dabei verlor er das Gleichgewicht und stürzte mit dem Kopf voraus in die Vertiefung. Da er keine Luft mehr bekam, verlor er das Bewusstsein. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Aurich betonte, dass bislang alles auf einen tragischen Unfall hindeute. Fremdverschulden sei nicht erkennbar, werde aber durch die laufenden Ermittlungen nicht ausgeschlossen.
Obduktion soll Klarheit schaffen
Die Staatsanwaltschaft Oldenburg wurde eingeschaltet und hat eine Obduktion angeordnet. Diese soll Aufschluss über die genaue Todesursache geben. „Der Tod eines so kleinen Kindes muss zwingend überprüft werden“, erklärte eine Behördensprecherin. Daher wurde ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Sollten sich Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden ergeben, würden die Ermittlungen ausgeweitet.
Der Vorfall ereignete sich in der Ortschaft Grotegaste, die zur Gemeinde Jemgum im Landkreis Leer gehört. Die Familie wird nun psychologisch betreut. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich zu melden. Es bleibt zu hoffen, dass die Obduktion bald Gewissheit über die genauen Umstände des Unglücks bringt.



