FIFA verlegt speziell gezüchteten Finalrasen ins WM-Stadion
FIFA verlegt Finalrasen ins WM-Stadion

Die Organisatoren der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 haben einen wichtigen Meilenstein erreicht: Der speziell gezüchtete Rasen für das Endspiel ist im MetLife Stadium nahe New York verlegt worden. Die FIFA ließ die Spielfläche in mehreren rechteckigen Segmenten einsetzen und arbeitet nun an der finalen Vorbereitung für das Turnier, das in den USA, Mexiko und Kanada stattfindet.

Züchtung und Transport des Rasens

Der neue Rasen wurde über Monate hinweg im Bundesstaat North Carolina gezüchtet. Anschließend wurde er per Lastwagen nach New Jersey transportiert. Unter der Spielfläche befindet sich laut FIFA eine rund 45 Zentimeter tiefe Sandschicht, die mit einem integrierten Belüftungs- und Bewässerungssystem ausgestattet ist. Eine spezielle Maschine verbindet die einzelnen Rasenstücke miteinander, sodass eine geschlossene und ebene Fläche entsteht.

Qualitätsanspruch der FIFA

„Es ist nur gerecht, dass die besten Spieler des Planeten hoffentlich das beste Gras des Planeten bekommen – und genau das versuchen wir zu erreichen“, sagte FIFA-Pitchmanager David Graham. Der Weltverband hat in den vergangenen Jahren intensiv an der Qualität der Spielfelder gearbeitet und dafür auch eine Testanlage in Tennessee genutzt. Gerade bei Weltmeisterschaften steht der Zustand des Rasens regelmäßig im Fokus, da er direkten Einfluss auf Balltempo und Spielverhalten hat.

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Bedeutung des Stadions

In der Arena in East Rutherford, New Jersey, die Platz für 82.500 Zuschauer bietet, werden insgesamt acht Partien ausgetragen. Normalerweise spielen dort NFL-Teams auf Kunstrasen, doch für die WM wurde der Untergrund entfernt, um den natürlichen Rasen zu verlegen.

Diskussionen um Anreisekosten

Rund um das Stadion gibt es unterdessen Diskussionen über die Anreisekosten. Fanvertreter und Politiker kritisieren die hohen Ticketpreise für Bahnfahrten von New York nach East Rutherford. Ein Hin- und Rückticket soll während des Turniers 105 Dollar kosten. Dies sorgt für Unmut bei den Fans, die bereits hohe Ausgaben für Eintrittskarten und Unterkunft stemmen müssen.

Die FIFA und die lokalen Veranstalter hoffen, dass der neue Rasen den Spielern optimale Bedingungen bietet und das Turnier zu einem sportlichen Highlight wird. Die Arbeiten an der Spielfläche werden in den kommenden Wochen abgeschlossen sein, rechtzeitig vor dem Anpfiff der WM 2026.

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