Wird Thomas Hitzlsperger Anteilseigner bei seinem „Traumverein“? Die mögliche Rückkehr von Markus Rejek auf Giesings Höhen könnte nur der erste Dominostein sein. Nach Informationen der Abendzeitung mischt nun auch der Ex-Nationalspieler mit.
Rejek mit Hitzlsperger Teil eines regionalen Investoren-Pools
Wie die AZ exklusiv enthüllte, steht der ehemalige Löwen-Geschäftsführer Markus Rejek (57) in Kontakt mit dem TSV 1860 über eine Rückkehr nach Giesing. Die kaufmännische Geschäftsführer-Position bei den Löwen ist seit September 2024 unbesetzt. Doch es könnte um mehr gehen als um eine leitende Position an der Grünwalder Straße 114. Das Portal „dieblaue24“ bringt nun den Namen Thomas Hitzlsperger ins Spiel – und zwar als Teil eines regionalen Investoren-Pools, dem auch Rejek angehören soll, der Interesse am Kauf der Ismaik-Anteile hat. Das deckt sich mit Informationen der AZ, die zudem erfahren hat, dass Rejek bei seiner Investoren-Akquise bereits mit im Löwen-Kosmos bekannten Unternehmern gesprochen haben soll.
Wird Hitzlsperger Anteilseigner bei seinem „Traumverein“?
Auch die AZ hatte die Gerüchte um Hitzlsperger immer wieder gehört. Der frühere Stuttgart-Profi (44) würde insofern gut dazu passen, da er gebürtiger Münchner ist und auch nicht zum ersten Mal mit Sechzig in Verbindung gebracht wird. Bereits im Frühjahr 2022 soll er sich mit den Löwen über ein Engagement ausgetauscht haben. Günther Schäfer, seinerzeit Teammanager des VfB Stuttgart, den Hitzlsperger damals verließ, ließ sich damals bei Sky zu einer Prognose hinreißen: „Vielleicht geht er zu seinem Traumverein – zu 1860.“ Mittlerweile hält Hitzlsperger seit März 2023 Anteile am dänischen Zweitligisten Aalborg BK und sitzt seit Januar 2025 im Aufsichtsrat des italienischen Erstligisten Hellas Verona. Führt sein nächster strategischer Schritt im Fußball ihn nach Giesing?
Etwas mehr als ein Jahr ist es nun her, dass Hasan Ismaik im BR verkündete, sich vom TSV 1860 trennen zu wollen. Interessenten soll es seither immer wieder gegeben haben, richtig konkret wurde es bis auf den Wirbel um den letztlich gescheiterten Deal mit Matthias Thoma im Sommer 2025 aber nie. Kommt jetzt neuer Schwung in die Thematik? Die kommenden Wochen könnten entscheidend sein für die Zukunft des Traditionsvereins.



