Prinz Frédéric von Anhalt startet nach Gesundheitsdrama durch
Das neue Jahr begann für Prinz Frédéric von Anhalt (82) mit einem schweren Rückschlag. Während seines Aufenthalts in Thailand im Januar wurde der bekannte Reality-Star nach seinem freiwilligen Ausstieg bei der Sendung „Kampf der RealityAllstars“ (RTLZWEI) von einem Auto angefahren. Die Folgen des Unfalls waren gravierend: Mehrere Tage verbrachte er im Krankenhaus, erlitt zahlreiche Prellungen und Wunden und war fortan auf Krücken angewiesen.
Lebensgefährliche Komplikationen in Deutschland
Zurück in Deutschland verschlimmerte sich die Situation noch einmal dramatisch. Eine Wunde an seinem Arm entzündete sich so stark, dass eine lebensbedrohliche Sepsis drohte. In einer dringenden Not-Operation mussten Ärzte eine große Menge Eiter entfernen und die betroffene Stelle gründlich reinigen. Seitdem wird der Arm des Prinzen durch eine spezielle Bandage ruhiggestellt, um die Heilung zu fördern.
Erster öffentlicher Auftritt auf der BILD-Karnevalstribüne
Seinen ersten öffentlichen Auftritt nach dem medizinischen Notfall absolvierte Prinz Frédéric von Anhalt am Rosenmontag in Köln. Tapfer feierte er in der ersten Reihe auf der exklusiven BILD-Karnevalstribüne mit. Nur zwei Tage später traf der 82-Jährige eine entscheidende und symbolträchtige Entscheidung: Er warf seine Krücken in die orangefarbene Mülltonne vor seinem Kölner Hotel.
„Am Aschermittwoch ist alles vorbei“ – auch für die Krücken
In einem exklusiven Statement gegenüber BILD erklärte der Prinz seine Beweggründe: „Ich habe genug von den Krücken und starte ab sofort wieder mein Lauftraining. Im Karneval heißt das Motto: ‚Am Aschermittwoch ist alles vorbei.‘ Das gilt jetzt natürlich auch für meine Krücken, die ich aus Thailand tagelang mit mir mitgeführt habe. Das war ich einfach leid.“
Der Entschluss war endgültig. Die Gehhilfen landeten im Abfall. Prinz Frédéric von Anhalt zeigte sich dabei auch sozial denkend: „Ich kann jetzt einfach wieder besser laufen und brauche sie nicht mehr. Angst, dass es Probleme beim Abtransport gibt, habe ich auch nicht. Ich habe eine Stunde nach Einwurf der Krücken in die Tonne nochmal nachgesehen. Diese war noch nicht geleert, aber die Krücken waren weg. Wahrscheinlich hat sie jemand genommen, der sie dringend benötigt. Das würde mich wirklich sehr freuen.“
Positive Aussichten und neue Projekte
Für den Witwer der Hollywood-Legende Zsa Zsa Gabor († 99) sollen nun bessere Zeiten anbrechen. „Nächste Woche kommt die Bandage ab. Dann kann ich endlich wieder durchstarten“, verrät der Prinz voller Vorfreude. Bereits jetzt steckt er mitten in den Vorbereitungen für eine brandneue, eigene Reality-Show, die es in dieser Form noch nie gegeben hat. „Ich bin sicher, dass die Dreharbeiten dann ohne Schrammen über die Bühne gehen …“, so sein optimistischer Ausblick.
Nach den gesundheitlichen Turbulenzen und dem mutigen Abschied von den Krücken scheint Prinz Frédéric von Anhalt bereit für ein Comeback – sowohl privat als auch beruflich.



