Buckelwal-Denkmal: Landtag debattiert über gestrandeten Wal
Buckelwal-Denkmal: Landtag debattiert über Wal

Der in der Ostsee vor Poel gestrandete Buckelwal könnte tatsächlich ein Denkmal erhalten. Umweltminister Till Backhaus (SPD) hatte solche Gedanken während der emotionalen Rettungsversuche geäußert. Nun bestätigte Innenminister Christian Pegel (SPD) als Vertreter von Backhaus im Landtag, dass es entsprechende Überlegungen gibt.

Frage der AfD im Landtag

Der Abgeordnete Martin Schmidt (AfD) fragte nach dem Stand der Planungen, möglichen Kosten und Gesprächen mit der Kommune. Pegel antwortete diplomatisch und verschachtelt: Es habe „vor Ort“ Überlegungen gegeben, „ob man daraus ein Denkmal werden lassen könnte“. Konkrete Planungen oder Kosten gebe es jedoch nicht. Zunächst müsse man mit der Gemeinde ins Gespräch kommen.

Künstlerwettbewerb als Idee

Pegel führte aus: „Die Idee ist lediglich gewesen, und zwar von verschiedenen Beteiligten, über die Gestalt des Buckelwals als Figur einem Künstlerwettbewerb ...“ – ein vollständiger Satz wurde daraus nicht. Er ergänzte, dass im Hafen von Kirchdorf gegebenenfalls ein Denkmal zur Erinnerung an das Ereignis aufgestellt werden könnte. Konkretes sei „bisher nicht diskutiert und festgelegt“.

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Humor im Landtag

Ob die Frage und Antwort ernst gemeint waren, ist nicht überliefert. Der sonst seriöse Innenminister witzelte jedoch: Während andere den Wal „Timmy“ nennen, bleibe er bei der sachlichen Bezeichnung Buckelwal. „Denn mir hat er seinen Namen nicht verraten“, so Pegel.

Backhaus auf Umweltministerkonferenz

Umweltminister Backhaus fehlte am Donnerstag im Landtag, da er auf der Konferenz der Umweltminister von Bund und Ländern über die Rettung von Walen und den Umgang mit gefährlichen Geisternetzen in der Ostsee sprach.

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