Ein ungewöhnliches Schauspiel bot sich am Dienstag in der Bucht von Poel: Der junge Buckelwal Timmy schwamm ohne großes Zutun direkt in sein speziell angefertigtes Reisebett. Das Tier, das seit Tagen in der Ostseebucht feststeckt, scheint endlich bereit für den Abtransport.
Eigenständiger Schritt ins Reisebett
Wie die zuständigen Meeresbiologen mitteilten, näherte sich Timmy dem schwimmenden Transportbecken aus eigener Initiative. „Es war, als wüsste er genau, was von ihm erwartet wird“, sagte ein Sprecher des Teams. Das Reisebett, eine Art schwimmende Trage, soll den Wal sicher in tiefere Gewässer bringen.
Hintergrund der Rettungsaktion
Timmy war vor etwa einer Woche in der flachen Bucht von Poel gestrandet. Seitdem versuchen Experten, das Tier mit minimalem Stress zurück ins offene Meer zu führen. Die Aktion gilt als heikel, da Buckelwale empfindlich auf menschliche Eingriffe reagieren.
Nun könnte die Rettung kurz bevorstehen: Nachdem Timmy das Reisebett betreten hat, kann der Transport beginnen. Die Behörden hoffen, dass der Wal noch am Abend in die freie Ostsee entlassen werden kann.
Die Bevölkerung wurde gebeten, die Bucht zu meiden, um das Tier nicht zu stören. Sollte alles nach Plan verlaufen, wäre dies ein großer Erfolg für die Meeresrettung.



