Die Rettungsaktion für den vor der Ostseeinsel Poel gestrandeten Buckelwal hat einen ersten Erfolg erzielt. Das Tier wurde am Dienstagnachmittag mit menschlicher Hilfe in eine sogenannte Schute bugsiert. Dieses Spezialschiff soll den Wal in die Nordsee oder sogar in den Atlantik transportieren.
Schute als mobiles Aquarium
Die Schute dient als eine Art bewegliches Aquarium und soll verhindern, dass der Wal erneut strandet. Die Aktion wird von einer privaten Initiative durchgeführt, die sich um die Rettung des Meeressäugers kümmert.
Kritik von Fachleuten
Allerdings wird die Rettungsaktion von einigen Meeresbiologen kritisch gesehen. Sie argumentieren, dass das Tier zu geschwächt sei und im offenen Meer nicht überlebensfähig wäre. Trotz dieser Bedenken hatte Till Backhaus, Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern, die Pläne gebilligt. Er berief sich auf Tierärzte vor Ort, die zu dem Schluss kamen, dass der Wal transportfähig sei.
Die Mission ist noch nicht zu Ende. Der Wal kämpft weiterhin ums Überleben, und die Experten bleiben skeptisch, ob die Rettung auf Dauer erfolgreich sein wird.



