Mini-Wohnmobil-Abenteuer: Diana startet mit E-Smart zur polnischen Ostsee
E-Smart als Mini-Wohnmobil: Roadtrip zur Ostsee (22.03.2026)

Vom Elektroauto zum Mini-Camper: Dianas ungewöhnliches Ostsee-Abenteuer

Diana Lichtenthal hat sich einem besonderen Projekt verschrieben. Nachdem ihr 27 Jahre alter Smart-Camper einen Motorschaden erlitt, blieb die 40-jährige Sächsin ihrer Lieblingsmarke treu und kaufte einen elektrisch betriebenen Smart. Diesen verwandelt sie nun in ein vollwertiges Mini-Wohnmobil für ihre nächste große Reise.

Individuelle Gestaltung mit Pokémon-Motiv

Bereits das Äußere des Fahrzeugs ist ein Hingucker. Diana beauftragte ein Werbestudio mit der Anfertigung einer speziellen Folie, die ihren Smart mit der Pokémon-Figur Folipurba schmückt. „Ich wollte etwas Einzigartiges schaffen“, erklärt die 1,63 Meter große Abenteurerin. Mit diesem auffälligen Gefährt fährt sie nicht nur zur Arbeit, sondern plant nun auch ausgedehnte Reisen.

Komplette Ausstattung für unterwegs

Der Umbau zum vollwertigen Camper ist ambitioniert:

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  • Eine faltbare Trockentoilette für hygienische Unabhängigkeit
  • Ein Gaskocher für die mobile Küche
  • Maßgefertigte Kisten für Koch- und Badeutensilien
  • Eine grüne Autofolie für Isolation und Sichtschutz
  • Eine verlängerbare Liegefläche zum Übernachten

„Das Pop-up-Zelt ermöglicht mir ungestörtes Duschen und die Nutzung der Toilette“, so Diana. Aktuell arbeitet sie noch an einer Lösung für die schräge Heckklappe, die sich bisher nicht als Kochtisch eignet.

Die große Herausforderung: Reichweite des E-Smarts

Ende April startet Diana ihr zweiwöchiges Abenteuer vom Erzgebirge zur polnischen Ostsee. Ursprünglich plante sie eine Reise nach Frankreich, entschied sich aber für die nähere polnische Küste. Die 580 Kilometer lange Strecke wird zur echten Herausforderung, denn der Smart schafft pro Ladung maximal 120 Kilometer.

„Ich möchte meiner Social-Media-Community zeigen, dass selbst ein kleiner E-Smart diese Strecke bewältigen kann“, erklärt Diana ihre Motivation. Ihre Strategie: Direkt nach der Nachtschicht losfahren, um den Sonnenaufgang an der Ostsee zu erleben. Während der Ladezeit von zwei bis zweieinhalb Stunden plant sie Nickerchen einzulegen.

200 Sehenswürdigkeiten auf der Wunschliste

Für ihre erste Polen-Reise hat Diana bereits beeindruckende 200 Sehenswürdigkeiten auf ihre Liste gesetzt. Jeden Tag wird sie nur so weit fahren, wie die Batteriekapazität es erlaubt. Zum Aufladen plant sie Übernachtungen auf Campingplätzen, wo sie bei Bedarf auch die Standheizung nutzen kann.

„Über Ladestationen mache ich mir keine Sorgen“, sagt die optimistische Reisende. „Falls nötig, lade ich einfach an einer normalen Steckdose.“ Die Rückreise soll dann durch die malerische Uckermark führen.

Social-Media-Dokumentation des Projekts

Diana Lichtenthal, Mutter eines 16-jährigen Sohnes, teilt den kompletten Umbauprozess und ihre Reisevorbereitungen auf Facebook, Instagram und TikTok. Dort begeistert sie eine stetig wachsende Community von Mini-Camper-Enthusiasten und Reiselustigen, die gespannt ihr Ostsee-Abenteuer verfolgen.

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