Ein in der Ostsee gestrandeter Pottwal namens Timmy könnte bald gerettet werden. Die Rettungsaktion sieht den Einsatz einer speziellen Barge vor, die wie ein großes Hebebecken funktioniert. Das Prinzip: Auf einer Seite der Barge werden Wassertanks geflutet, wodurch das Schiff absinkt und eine Art Becken entsteht. Im besten Fall soll Timmy selbstständig in dieses Becken schwimmen. Anschließend kann die Barge wieder aufgerichtet und der Wal in tieferes Wasser transportiert werden.
Hintergrund der Rettungsaktion
Der Wal war vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns gestrandet und konnte bisher nicht zurück ins offene Meer gelangen. Experten des Deutschen Meeresmuseums und der Tierrettung arbeiten seit Tagen an einer Lösung. Die Barge wurde eigens für diesen Einsatz angefordert und soll am Einsatzort eintreffen, sobald die Wetterbedingungen es zulassen.
Herausforderungen bei der Rettung
Die Rettung eines gestrandeten Wales ist stets riskant. Timmy ist mehrere Tonnen schwer und könnte bei unsachgemäßer Behandlung verletzt werden. Zudem muss die Barge stabil genug sein, um das Gewicht des Tieres zu tragen. Die Einsatzkräfte hoffen, dass Timmy kooperiert und von selbst in das Becken schwimmt. Sollte dies nicht gelingen, müsste er vorsichtig mit Netzen und Gurten hineingezogen werden.
Die Aktion wird von zahlreichen Schaulustigen und Medien verfolgt. Die Behörden bitten die Bevölkerung, den Einsatzort nicht zu stören und den Tieren ausreichend Ruhe zu lassen. Der Erfolg der Rettung hängt maßgeblich von der Zusammenarbeit aller Beteiligten ab.



