DLRG startet Rettungsversuch für Wal am Dienstagmorgen
Rettungsversuch für Wal startet am Dienstag

Der geplante Rettungsversuch des in der Ostsee gestrandeten Buckelwals mit einem Lastkahn soll am Dienstag zwischen 7.00 und 12.00 Uhr starten. Dies gab die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Montag bekannt.

Einsatzleiter gibt Details bekannt

„Wenn alles perfekt abgestimmt ist, die Walexperten und auch die Veterinäre das Go geben, werden wir anfangen zu arbeiten“, sagte DLRG-Einsatzleiter Oliver Bartelt vor Journalisten auf der Insel Poel. Die Vorbereitungen laufen seit Tagen, um den gestrandeten Meeressäuger zu retten.

Zeitdruck für die Helfer

Zugleich betonte Bartelt, dass die DLRG maximal bis Mittwoch für den Wal-Einsatz vor Ort bleiben werde. Dies sei so mit dem Landesverband und den Ortsgruppen abgesprochen worden. „Das heißt, wir werden hier Mittwoch abrücken“, sagte er. Die Zeit wird langsam knapp, da der Gesundheitszustand des Wals sich verschlechtern könnte.

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Ehrenamtliches Engagement

„Wir befinden uns nicht im Katastrophenschutzeinsatz, sondern wir sind hier ehrenamtlich“, erklärte Bartelt. Demnach seien im Wechsel 15 bis 30 Einsatzkräfte vor Ort. Die Helfer arbeiten unter schwierigen Bedingungen, um den Wal zu retten. „Natürlich wollen wir bis zum letzten Tag unterstützen, aber ich glaube, als Einsatzleiter muss ich irgendwann die harte Entscheidung treffen zu sagen: Das ist meine äußere Grenze“, fügte er hinzu.

Der Buckelwal war vor einigen Tagen in der Ostsee gestrandet und sorgt seitdem für große Anteilnahme in der Bevölkerung. Experten hoffen, dass der Transport in die Nordsee dem Tier eine Überlebenschance bietet. Die Rettungsaktion wird von zahlreichen Freiwilligen und Fachleuten unterstützt.

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