Großeinsatz nach Sauna-Brand in Rostocker Luxushotel: Wellnessbetrieb läuft weiter
In der Yachthafenresidenz Hohe Düne, einem exklusiven Fünf-Sterne-Hotel direkt an der Ostsee in Rostock, kam es am Wochenende zu einem spektakulären Brandereignis. Eine Außensauna, die aus besonders altem finnischen Kelo-Kiefernholz gefertigt ist, geriet in Flammen und löste einen massiven Feuerwehreinsatz aus.
Massiver Einsatz von Berufsfeuerwehr, Freiwilliger Feuerwehr und Bundeswehrfeuerwehr
Der Alarm führte zu einem Großeinsatz, bei dem die Berufsfeuerwehr, die freiwillige Feuerwehr und sogar die Bundeswehrfeuerwehr mit insgesamt 19 Fahrzeugen und 50 Einsatzkräften anrückten. Glücklicherweise befanden sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs keine Personen in der Sauna, wie die Polizei bestätigte. Allerdings musste eine Person mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation durch den Rettungsdienst in eine Rostocker Klinik gebracht werden.
Sauna aus 500 Jahre altem Holz vollständig ausgebrannt
Die betroffene Sauna war eine sogenannte Kelo-Sauna, eine finnische Blockhaussauna, die aus etwa 500 Jahre altem Kelo-Kiefernholz besteht. Laut Hotelangaben speichert dieses Holz die Wärme besonders effizient und verströmt einen unverwechselbaren Duft. Die Sauna erreichte normalerweise Temperaturen von bis zu 90 Grad Celsius. Nach dem Brand war die Sauna vollständig ausgebrannt und verursachte starke Rauchentwicklung, was zu einem geschätzten Sachschaden von 50.000 Euro führte.
Wellnessbereich bleibt geöffnet – Ermittlungen zur Brandursache laufen
Das Hotel teilte mit, dass die Sauna vorerst gesperrt ist und die Kriminalpolizei bereits vor Ort war, um die Schäden zu begutachten. „Die Gutachter sehen sich jetzt die Schäden an. Das müssen wir abwarten, bevor wir etwas sagen und machen können“, erklärte ein Hotelsprecher auf telefonische Nachfrage. Trotz dieses Vorfalls betonte das Management, dass alle anderen Wellnessbereiche des Hotels weiterhin geöffnet bleiben. „Alle anderen Wellnessbereiche sind geöffnet. Unsere Gäste sind herzlich willkommen, ihre Freizeit hier zu verbringen.“
Die Kripo ermittelt derzeit zur genauen Brandursache, während der Hotelbetrieb ansonsten uneingeschränkt weiterläuft. Dieser Vorfall unterstreicht die Bedeutung von Sicherheitsmaßnahmen in Luxusunterkünften, auch wenn der Wellnesskomfort für die Gäste vorerst nicht beeinträchtigt wird.



