Weihnachtsbeleuchtung in Neustrelitz: Ungewöhnlich lange Hängengeblieben
In der Stadt Neustrelitz sorgte die Weihnachtsbeleuchtung in diesem Jahr für eine unerwartete Verlängerung der festlichen Atmosphäre. Während auf dem Marktplatz die Beleuchtung bereits nach den Feiertagen abgebaut wurde, blieb sie in der Strelitzer Straße deutlich länger erhalten – bis weit in den März hinein.
Lichter blieben bis zum vergangenen Wochenende hängen
Die Lampen und das künstliche Grün hingen noch bis zum vergangenen Wochenende über der Straße, obwohl sie in den Abend- und Nachtstunden nicht mehr beleuchtet wurden. Dieser ungewöhnliche Zustand veranlasste den Nordkurier, beim Rathaus nachzufragen. Pressesprecher Jan Ole Kiel versicherte daraufhin, dass die Beleuchtung bald entfernt werden würde.
Er erklärte, dass der zuständige Regiehof nach dem harten Winter zunächst mit anderen Aufgaben beschäftigt war. Priorität hatten die Beseitigung von Straßenschäden und notwendige Schnittarbeiten im Grünbereich, beispielsweise im Schlossgarten. Diese Arbeiten mussten zuerst erledigt werden, bevor man sich um den Abbau der Weihnachtsdekoration kümmern konnte.
Endlich abgebaut: Taten folgten auf Worte
Zum Glück blieb es nicht bei bloßen Versprechungen. Wie berichtet wurde, sind den Worten des Pressesprechers am Wochenende auch Taten gefolgt. Inzwischen wurde die Weihnachtsbeleuchtung auch in der Strelitzer Straße fachgerecht abgenommen, sodass das Stadtbild nun wieder seinem normalen Erscheinungsbild entspricht.
Diese Verzögerung zeigt, wie herausfordernd die Wintermonate für die städtischen Dienste sein können. Trotz der ungewöhnlich langen Präsenz der Weihnachtsdekoration blieb die Reaktion der Bürger überwiegend gelassen, da die Gründe für die Verzögerung nachvollziehbar waren.



