Die ersten Vorboten des Sommers erreichen Mecklenburg-Vorpommern pünktlich zum Pfingstfest. Die Temperaturen steigen, und damit zieht auch das Geschäft im Tourismus an. Die Ostsee lockt mit ihrem erfrischenden Wasser, das bei warmem Wetter besonders begehrt ist.
Optimistischer Blick auf das Pfingstwochenende
Lars Schwarz, Chef des Landesverbandes MV des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), zeigt sich optimistisch: „Wir erwarten ein gutes Geschäft und hoffen, dass sich viele Kurzentschlossene aufgrund der sonnigen Aussichten für ein Wochenende an der Ostseeküste oder im Binnenland entscheiden.“ Mecklenburg-Vorpommern sei stark vom Wetter abhängig, weshalb das Himmelfahrtswochenende und Ostern eher durchwachsen verliefen. „Jetzt könnte das Pfingstfest die Gästezahlen des Vorjahrs sogar übertreffen“, so Schwarz, der einen Besucheransturm auf Rügen, Usedom und der Mecklenburgischen Seenplatte erwartet.
Kaufzurückhaltung trübt die Bilanz
Trotz der positiven Wetteraussichten bleibt die Zurückhaltung der Urlauber spürbar. „Die Kaufzurückhaltung vor Ort ist immer noch zu spüren. Die Gäste halten ihr Geld zusammen“, erklärt Schwarz. Bei Restaurantbesuchen werde oft auf Nachspeisen oder Vorspeisen verzichtet, und viele bereiteten ihre Mahlzeiten selbst auf dem Zimmer zu. Die hohen Lebenshaltungskosten, insbesondere im Energiebereich, veranlassen die Gäste zum Sparen. Schwarz hofft, dass die steigenden Temperaturen diese Zurückhaltung etwas lockern werden.



