Frühlingserwachen in Mitteldeutschland: Temperaturen bis 17 Grad, aber Hochwassergefahr bleibt
Frühlingsluft in Mitteldeutschland: Bis 17 Grad, Hochwassergefahr

Frühlingshafte Temperaturen erreichen Mitteldeutschland

Der Winter verabschiedet sich allmählich aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) kündigt sich in den kommenden Tagen deutlich milderes Wetter an. Zwar müssen sich die Bewohner der Region zu Wochenbeginn noch auf Regen, Graupel und stürmische Böen einstellen, doch die eisige Kälte gehört der Vergangenheit an.

Temperaturen steigen auf bis zu 17 Grad

Ab der Wochenmitte dürfen die Winterjacken vorerst im Schrank bleiben. Der DWD prognostiziert heiteres und trockenes Wetter mit Temperaturen zwischen 12 und 16 Grad. Besonders am Donnerstag und Freitag sind vielerorts sogar bis zu 17 Grad möglich – ein echter Hauch von Frühling.

Letzter Frost und Schnee in Sachsen

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Tagsüber liegen die Temperaturen in Sachsen nun durchweg im Plusbereich. Lediglich im Erzgebirge und in Teilen Ostsachsens kann es nachts noch einmal bis auf minus ein Grad abkühlen. Im Erzgebirge ist in der Nacht zum Dienstag und am Dienstagmorgen örtlich noch mit Glätte zu rechnen. Erst in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag erwartet der Deutsche Wetterdienst auch in diesen Regionen deutlich mildere Temperaturen zwischen zwei und sechs Grad.

Wer in den nächsten Tagen noch einmal Ski fahren möchte, muss sich beeilen: Auf Sachsens höchstem Berg, dem Fichtelberg, liegen derzeit noch 40 Zentimeter Schnee – sechs von sieben Pisten sind geöffnet.

Hochwassergefahr durch Regen und Schneeschmelze

Bis einschließlich Dienstag bleibt es vielerorts bewölkt und regnerisch. „Niederschläge und Schneeschmelze haben dabei vor allem in den Oberläufen der Gewässer zu Wasserstandsanstiegen geführt“, teilte die Hochwasservorhersagezentrale Sachsen-Anhalt mit.

In Sachsen-Anhalt wird mit höheren Wasserständen an den Oberläufen von Ilse und Bode sowie an deren Nebenflüssen gerechnet. Auch an Jeetze und Dumme sind steigende Pegel möglich. Nach Angaben des länderübergreifenden Hochwasserportals können die Pegelstände auch in Teilen Thüringens, vor allem im Thüringer Wald und am Südharzrand, ansteigen.

In Sachsen könnten die Wasserstände an Elbezuflüssen in der Sächsischen Schweiz und im Westlausitzer Bergland zunehmen. Derzeit liegen die Pegelstände jedoch in allen betroffenen Regionen noch im unkritischen Bereich. Eine größere Hochwassergefahr besteht aktuell nicht.

Frühlingsbeginn noch unsicher

In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind in den nächsten Tagen zwar Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen angesagt. „Doch ob das wirklich der Frühlingsbeginn ist, ist schwer vorherzusagen“, betonte eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes. Die meteorologische Situation bleibt dynamisch, und trotz der milden Aussichten sollten Wetterumschwünge nicht ausgeschlossen werden.

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