Alba Berlin kämpft um entscheidenden Gruppensieg in der Basketball-Champions-League
In einem hochspannenden Finale der Gruppenphase der Basketball-Champions-League steht Alba Berlin vor einer klaren Mission: Die Berliner müssen am Mittwochabend (19.00 Uhr/Dyn) gegen den bislang ungeschlagenen Tabellenführer AEK Athen gewinnen – und zwar mit mindestens acht Punkten Differenz. Nur dann können sie noch an den Griechen vorbeiziehen und den Gruppensieg in Gruppe J erringen.
Heimvorteil im Viertelfinale als lohnendes Ziel
„Wir wissen, wie wichtig dieses Spiel für den weiteren Verlauf ist“, betonte Nationalspieler Norris Agbakoko im Vorfeld der Begegnung. Der Grund für die besondere Bedeutung des Gruppensiegs liegt auf der Hand: Der Sieger der Gruppe J würde in der kommenden Best-of-Three-Serie im Viertelfinale das Heimrecht für ein mögliches entscheidendes drittes Spiel erhalten. „Und das ist immer ein Vorteil“, so Agbakoko weiter.
Für dieses Ziel müssen die Berliner jedoch nicht nur gewinnen, sondern auch den direkten Vergleich gegenüber Athen für sich entscheiden. Konkret bedeutet dies, dass sie höher gewinnen müssen als die 80:88-Niederlage aus dem Hinspiel Ende Januar. Trainer Pedro Calles will den Fokus jedoch nicht von Beginn an auf diese Punktedifferenz legen: „Zunächst müssen wir erst einmal unseren besten Basketball spielen. Und dann müssen wir sehen, wie sich das Spiel entwickelt. Wir werden unser Spiel nicht danach ausrichten, dass wir mit acht Punkten gewinnen müssen.“
Reaktion auf Bundesliga-Pleite gefordert
Nach der desaströsen Bundesliga-Niederlage am Sonntag beim MBC steht Alba Berlin unter besonderem Druck, sich gewaltig zu steigern. „Wir dürfen uns davon nicht runterziehen lassen und es darf nicht so eine graue Wolke bilden“, forderte Agbakoko. Mut macht den Berlinern jedoch die Erinnerung an das Hinspiel bei AEK Athen, bei dem sie lange in Führung lagen und sich erst am Ende geschlagen geben mussten.
„Das Spiel war auf Augenhöhe. Das gibt uns auch etwas Selbstvertrauen“, ergänzte der 26-jährige Center. Dennoch bleibt Agbakoko realistisch: Für ihn ist AEK Athen „eines der Favoritenteams“ der gesamten Champions League.
Viertelfinale bereits sicher – aber Gruppensieg erstrebenswert
Für das Viertelfinale der Basketball-Champions-League hat sich Alba Berlin bereits qualifiziert, unabhängig vom Ausgang des Spiels gegen AEK Athen. Sollte die Mannschaft doch nur Zweiter der Gruppe werden, wäre das laut Agbakoko „nicht der Weltuntergang“. Im Viertelfinale würden „die Karten noch einmal neu gemischt und jeder hat die Chance jeden zu schlagen“, so der Berliner Spieler.
Die Auslosung der Viertelfinalpaarungen findet bereits am Freitag statt. Bis dahin konzentrieren sich die Berliner jedoch voll und ganz auf die schwierige Aufgabe gegen den griechischen Gruppenersten. Ein Sieg mit der notwendigen Punktedifferenz würde nicht nur den Gruppensieg bedeuten, sondern auch wichtige psychologische Impulse für die kommenden Herausforderungen in der Champions League setzen.



