Alba Berlin verpasst Gruppensieg in Basketball-Champions League gegen AEK Athen
Alba Berlin hat den Gruppensieg in der Basketball-Champions League verpasst. Der deutsche Bundesligist verlor am Mittwochabend in der heimischen Halle vor 8.766 Zuschauern das Spitzenspiel der Gruppe J gegen den Spitzenreiter AEK Athen nach einer spannenden Verlängerung mit 88:93 (79:79, 46:52).
Viertelfinaleinzug steht, aber ohne Heimvorteil
Der Einzug ins Viertelfinale stand für Alba Berlin bereits vor dem Spiel fest, doch die Niederlage hat Konsequenzen. Als Zweitplatzierter der Gruppe J hätte der deutsche Vertreter bei einem möglichen dritten und entscheidenden Spiel im Viertelfinale kein Heimrecht. Dies könnte sich als Handicap erweisen, da Heimvorteile in solchen hochkarätigen Begegnungen oft entscheidend sind.
Spielverlauf mit Höhen und Tiefen
Die Partie begann sehr schwungvoll und mit hohem Tempo, wobei die Führung zunächst häufig wechselte. Gegen Ende des ersten Viertels häuften sich jedoch bei Alba Berlin die technischen Fehler und Fehlwürfe. AEK Athen agierte in dieser Phase sehr abgezockt und versenkte einen Drei-Punkte-Wurf nach dem anderen, was zu einer deutlichen Führung führte.
Zu Beginn des zweiten Viertels wuchs der Rückstand von Alba Berlin auf 14 Punkte an (23:37). Die Griechen dominierten das Spielgeschehen, doch die Berliner wachten anschließend auf. Sie legten in der Defensive an Intensität zu und trafen nun auch besser, sodass sie kurz vor der Halbzeit zum 44:44 ausgleichen konnten.
Verlängerung entscheidet das Spiel
Nach dem Seitenwechsel ging Alba Berlin nach langer Zeit wieder in Führung (55:54). Anschließend liefen die Hausherren jedoch einem knappen Rückstand hinterher. In den letzten Sekunden der regulären Spielzeit rettete Flügelspieler Justin Bean sein Team mit einem wichtigen Treffer in die Verlängerung. Dort zeigten die Gäste von AEK Athen am Ende die besseren Nerven und sicherten sich den Sieg.
Beste Werfer der Berliner
Justin Bean war mit 20 Punkten der beste Werfer von Alba Berlin in diesem Spiel. Ihm folgte Jonas Mattisseck mit 14 Punkten. Trotz dieser individuellen Leistungen reichte es nicht für den Gruppensieg, was die Mannschaft nun im weiteren Verlauf der Champions League vor zusätzliche Herausforderungen stellen könnte.



