Basketball-WM-Auslosung: Deutsche Frauen mit Heimvorteil, aber anspruchsvollen Gegnern
Die Auslosung für die Basketball-Weltmeisterschaft der Frauen 2026 in Deutschland hat stattgefunden, und die Gastgeberinnen können zunächst aufatmen. Die Mannschaft des Deutschen Basketball Bundes (DBB) muss in der Vorrundengruppe A nicht gegen die absoluten Top-Favoriten antreten. Titelverteidiger USA, Vizeweltmeister Frankreich und das starke Team aus Australien sind als mögliche Gegner ausgeschlossen.
Herausfordernde Duelle in der Gruppenphase
Dennoch erwarten die deutschen Basketballerinnen unter Bundestrainer Olaf Lange anspruchsvolle Begegnungen. Als mögliche Gegner aus Topf eins kommen der Weltranglistenviertel und Vizeweltmeister China, Europameister Belgien auf Platz fünf oder das sechstplatzierte Team aus Spanien infrage. Insgesamt werden 16 Teilnehmerinnen in vier Gruppen gelost, wobei maximal zwei europäische Mannschaften in einer Staffel landen dürfen.
Die Vorrundenspiele der WM, die vom 4. bis 13. September 2026 ausgetragen wird, finden in Berlin statt. Für die deutsche Auswahl ist es erst die dritte Teilnahme an einer Basketball-Weltmeisterschaft der Frauen. Bereits 1998 spielte ein DBB-Team im eigenen Land, während 1967 die DDR in Prag antrat.
Qualifikation und weiteres Programm
Das DBB-Team um Starspielerin Satou Sabally von den New York Liberty hatte sich automatisch für die Weltmeisterschaft qualifiziert. In der sportlich eher unbedeutenden Qualifikation im März belegte die deutsche Mannschaft in Villeurbanne hinter dem ungeschlagenen Gastgeber Frankreich den zweiten Platz.
Nach der spannenden Auslosung im Kraftwerk Berlin folgt ein weiterer Höhepunkt: Der Weltverband FIBA nimmt neue Mitglieder in seine renommierte Hall of Fame auf. Unter den Aufgenommenen befindet sich auch die deutsche Basketball-Legende Dirk Nowitzki, was dem Event eine zusätzliche historische Dimension verleiht.



