EuroLeague-Pleite gegen Dubai: Bayern-Basketballer stürzen ab, Makaay feuert vergeblich
Bayern-Basketball: Pleite gegen Dubai, Makaay feuert

EuroLeague-Pleite gegen Dubai: Bayern-Basketballer stürzen ab

Eine wahrhaft schwierige Woche für die Basketballer des FC Bayern München. Nach der enttäuschenden Niederlage in der Basketball-Bundesliga gegen den Pokalsieger Bamberg folgte nun eine weitere herbe Schlappe in der EuroLeague. Gegen das hochkarätig besetzte Team aus Dubai mussten sich die Münchner mit 87:74 (42:37) geschlagen geben.

Play-Off-Träume schwinden dahin

Obwohl der zehnte Platz und damit die Teilnahme an den Play-Ins theoretisch noch möglich wäre, bräuchte es nach Einschätzung von Experten ein echtes Basketball-Wunder, damit das Team von Trainer Svetislav Pešić die Endrunde der Königsklasse noch erreichen könnte. Die Ausgangslage ist mehr als ungünstig.

Dubai dominiert mit Millionenetat

Das Team aus der Wüstenmetropole, das in dieser Saison erstmals in der EuroLeague antritt, trat als klarer Favorit an. Mit einem Spieleretat von über 20 Millionen Euro und bereits 16 Siegen in der aktuellen Saison verfügt Dubai über eine beeindruckende individuelle Klasse. Die Bayern zeigten zwar einen ordentlichen Start, ließen jedoch zu viele Chancen ungenutzt.

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Das erste Viertel endete mit einem knappen 19:18 für die Münchner, doch Dubai benötigte erwartungsgemäß einige Zeit, um ins Spiel zu finden. Unkonzentriertheiten und zahlreiche Ballverluste auf Seiten des Gastgebers wurden von Andi Obst und seinen Mitspielern jedoch nicht konsequent bestraft.

Makaay mischt sich unter die Fans

Ein besonderer Gast sorgte im SAP-Garden für Aufsehen: Fußball-Legende Roy Makaay mischte sich unter die Bayern-Fans und feuert die Basketballer lautstark an. Der ehemalige Stürmer arbeitet seit drei Jahren im Nachwuchsbereich des FC Bayern und ist für internationale Talente im Rahmen des FC Bayern World Squad verantwortlich.

Im zweiten Viertel zeigte sich dann die Überlegenheit des Wüstenteams. Dubai legte einen beeindruckenden 22:7-Lauf hin und ging mit 42:37 in die Pause. Die Bayern nutzten die Fehler des Gegners einfach nicht aus, lautete das ernüchternde Fazit der ersten Halbzeit.

Keine Antwort auf Dubais Klasse

Nach der Pause zogen die Gäste aus den Vereinigten Arabischen Emiraten weiter davon und bauten ihre Führung auf 53:40 aus. Ein kleiner Hoffnungsschimmer war Niels Giffey, dessen Präsenz auf dem Parkett die Mitspieler spürbar stabilisierte. Doch letztlich fehlte es den Bayern an der nötigen individuellen Klasse, um dem hochkarätig besetzten Gegner Paroli bieten zu können.

Besonders enttäuschend verlief der Abend für Andi Obst, der von der cleveren Defensivarbeit Dubais nahezu komplett aus dem Spiel genommen wurde. Der Bayern-Superstar fand kaum zu seinen gewohnten Leistungen.

Ausblick auf die nächsten Aufgaben

Die Münchner haben am kommenden Wochenende spielfrei in der Basketball-Bundesliga, können sich jedoch nicht lange ausruhen. Bereits nächsten Dienstag steht das nächste schwere EuroLeague-Auswärtsspiel bei Žalgiris Kaunas auf dem Programm. Die Chancen auf die Play-Offs schwinden mit jeder Niederlage weiter dahin.

Die Bilanz des Abends ist ernüchternd: Trotz lautstarker Unterstützung durch die Fans und prominente Gäste wie Roy Makaay konnten die Bayern Basketballer die individuelle Überlegenheit des Millionenteams aus Dubai nicht kompensieren. Die Saison könnte früher enden als erhofft.

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