NBA-Legende Chris Paul beendet Karriere mit sofortiger Wirkung
Der Basketballstar Chris Paul hat seine beeindruckende Karriere mit sofortiger Wirkung beendet. Der 40-jährige US-Amerikaner gab diesen Schritt am Freitag über seinen Instagram-Account bekannt, nachdem er von den Toronto Raptors entlassen worden war.
Nach über 21 Jahren im Profibasketball
„Das war es! Nach über 21 Jahren trete ich vom Basketball zurück“, schrieb der zweimalige Olympiasieger und zwölffache NBA-All-Star in seiner emotionalen Verabschiedungsbotschaft. Paul betonte dabei, dass der Sport „für immer in meiner DNA verwurzelt sein“ werde. Der Point Guard geht nach seinen 21 Saisons als einer der besten Spieler in die NBA-Geschichte ein, auch wenn ihm der Meistertitel während seiner Karriere verwehrt blieb.
Ursprüngliche Pläne und unerwartete Wendungen
Eigentlich hatte Paul seine Karriere nach der laufenden Saison bei den Los Angeles Clippers beenden wollen. Doch bereits Anfang Dezember trennten sich die Kalifornier nach nur zwei Monaten wieder von ihrer Klublegende. Daraufhin wechselte der zukünftige Hall-of-Famer zum Ende der Trade-Deadline Anfang Februar nach Toronto. Für die Kanadier kam Paul allerdings nie zum Einsatz.
Als auch die Raptors ihn am Freitag entließen, zog der erfahrene Spielmacher den endgültigen Schlussstrich. „Ich war mehr als mein halbes Leben in der NBA, in drei Dekaden. Es ist verrückt, das sagen zu können. Mit dem Basketball meinen Lebensunterhalt zu verdienen, war ein unglaublicher Segen“, reflektierte Paul in seiner Abschiedsnachricht.
Stationen und statistische Bilanz
Vor seinen letzten Stationen in Toronto und Los Angeles durchlief Paul eine bemerkenswerte Karriere bei verschiedenen NBA-Teams:
- San Antonio Spurs
- Golden State Warriors
- Phoenix Suns
- Oklahoma City Thunder
- Houston Rockets
- New Orleans Hornets
Seine erfolgreichste Zeit erlebte der Spielmacher bei den Clippers, für die er zwischen 2011 und 2017 aktiv war. Zu Beginn dieser Saison war Paul zu den Clippers zurückgekehrt und startete als zweitältester Spieler nach LeBron James in die Spielzeit.
Insgesamt bestritt Paul, der 2005 an Position vier von den Hornets gedraftet worden war, 1.370 Partien in der NBA. Seine durchschnittlichen Statistiken pro Spiel umfassen:
- 16,8 Punkte
- 9,2 Assists
- 4,4 Rebounds
Diese Zahlen unterstreichen seinen Ruf als einer der besten Spielmacher der NBA-Geschichte. Besondere Höhepunkte waren seine olympischen Goldmedaillen bei den Spielen 2008 in Peking und 2012 in London.
Mit seinem Rücktritt endet eine Ära im Basketballsport. Chris Paul hinterlässt als einer der prägendsten Point Guards der letzten zwei Jahrzehnte ein bleibendes Vermächtnis in der NBA.



