Sieg gegen Nigeria als Mutmacher: DBB-Frauen starten selbstbewusst in die Heim-WM-Vorbereitung
DBB-Frauen: Sieg gegen Nigeria als WM-Mutmacher

Basketballerinnen gewinnen mit Willen und Disziplin gegen Nigeria

Deutschlands Basketballerinnen haben mit einem überzeugenden Abschlusserfolg die Qualifikation für die Heim-Weltmeisterschaft 2026 beendet. Das Team von Bundestrainer Olaf Lange besiegte Nigeria mit 81:73 (35:31) und sammelte damit wichtiges Selbstvertrauen für das anstehende Großereignis in Berlin. Obwohl das WM-Ticket als Gastgeber bereits vor dem Turnier in Villeurbanne sicher war, dienten die fünf Spiele in Frankreich als wichtiger Stimmungsmacher für die Medaillenmission im Spätsommer.

Emotionaler Sieg ohne Leistungsträgerinnen

„Es ist insgesamt emotional für unser Team ein sehr wichtiger Sieg, weil diese Gruppe sich selbst beweisen musste“, betonte Trainer Olaf Lange nach dem Spiel bei MagentaSport. Besonders bemerkenswert: Der Erfolg gelang ohne mehrere Stammspielerinnen wie Starspielerin Satou Sabally, Kapitänin Marie Gülich und Luisa Geiselsöder. „Dass wir so ein Team über unseren Willen und unsere Disziplin schlagen können“, zeige die mentale Stärke der Mannschaft.

Insgesamt erzielten die DBB-Frauen in der Qualifikation vier Siege aus fünf Spielen und erfüllten damit die Erwartungen. Die Bilanz:

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  • Sieg gegen Südkorea: 76:49
  • Sieg gegen die Philippinen: 113:80
  • Sieg gegen Kolumbien: 78:57
  • Sieg gegen Nigeria: 81:73
  • Niederlage gegen Frankreich: 63:85

Die deutliche Niederlage gegen Frankreich offenbarte dabei noch vorhandene Schwankungen im Spiel der deutschen Auswahl.

Positive Spielereindrücke und Teamzusammenhalt

Die Spielerinnen selbst zeigten sich nach dem Turnier optimistisch. Frieda Bühner betonte: „Das zeigt auch unsere Qualität und unseren Teamzusammenhalt, dass man am Ende auch solche Spiele gewinnt, durch die man sich wirklich kämpfen muss. Ich bin stolz, dass wir das noch gewonnen haben und mit so einem guten Gefühl aus dem Turnier gehen.“

Nyara Sabally unterstrich die Bedeutung solcher Erfolge: „So Siege sind wichtig. In so einem Turnier-Setting muss man einfach immer weiterspielen.“ Die fünf Partien innerhalb von sieben Tagen markierten zudem die ersten Spiele unter dem neuen Bundestrainer Olaf Lange, der die Nachfolge der Kanadierin Lisa Thomaidis angetreten hat.

Ausblick auf die Heim-Weltmeisterschaft

Die nächsten Monate stehen für die Spielerinnen zunächst wieder im Zeichen des Vereins-Basketballs. In der US-Profiliga WNBA spitzt sich derzeit ein Tarifkonflikt zu, der den Saisonstart gefährdet. Nyara Sabally hofft auf einen Beginn „Ende April“. Die offizielle Auslosung der Gruppen für die Weltmeisterschaft in Berlin findet am 21. April 2026 in der deutschen Hauptstadt statt. Das Turnier selbst wird vom 4. bis 13. September 2026 ausgetragen.

Die deutschen Basketballerinnen posierten nach dem geglückten Qualifikationsabschluss mit einem breiten Lächeln hinter einem überdimensionierten „Boarding-Pass“ für ihre Reise nach Berlin – ein symbolträchtiges Bild für die anstehende WM-Mission vor heimischem Publikum.

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